5.2.17

Rückblick: Pressekonferenz zur Langen Nacht des Menschenrechts-Films


Rückblick: Pressekonferenz zur Langen Nacht des Menschenrechts-Films in München
Filmnacht mit den Preisträgerfilmen im ARRI-Kino am 8. Februar, 19 Uhr, ist ausgebucht


Podiumsgast Marko Junghänel zeigte sich nach der Pressekonferenz im Vorfeld der Langen Nacht des Menschenrechts-Films zufrieden: „Die große Resonanz freut mich sehr.“ Die Stiftung Journalistenakademie hatte am Dienstag, 31.1.2017, in den PresseClub München geladen und der Gesamtkoordinator des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises konnte den anwesenden Pressevertretern mitteilen: „Die 400 Plätze sind fast ausgebucht.“

Vor dem Ansturm: Der Pressetisch bei der Pressekonferenz am 31.01.2017
Zuvor hatte Junghänel ein Plädoyer für die Relevanz filmischer Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen gehalten: „Kein Diktator wird unseretwegen abdanken, aber man muss dafür kämpfen, dass solche Dinge im Gespräch bleiben. Außerdem kann man jemanden, der in der Öffentlichkeit ist, nicht so leicht verschwinden lassen.“ Begeistert lobte Junghänel die prämierten Filmemacher: „Sie verstehen sich als Chronisten, wollen aber auch selbst aktiv werden. Am meisten beeindruckt mich die Beharrlichkeit der Filmemacher, die ihre Protagonisten zum Teil über Jahre begleiten.“

Die Podiumsgäste von links: Daniel Tapia Montejo, Marko Junghänel
Besonderer Schwerpunkt der Pressekonferenz war das Thema "Verschwinden lassen kritischer Bürger", das zwei der sechs ausgezeichneten Filme anhand eines aktuellen Falls aus Mexiko aufgegriffen hatten. Filmemacher Oliver Stiller, per Skype zugeschaltet, ging in seinem Kurzfilm „Esperanza 43“ dem mysteriösen Verschwinden einer Gruppe von Studenten auf den Grund. Über den Preis freut er sich auch im Namen der mexikanischen Bevölkerung. „Es ist wichtig für die Menschen, dass jemand hinsieht. Sie hoffen auf Impulse aus dem Ausland, um die Fälle aufzuklären.“ Der seit jeher Mexiko-affine Stiller stellte nach dem Vorfall eine Veränderung der Stimmung im Land fest. „Dem wollte ich nachspüren und ein Porträt über eine Familie drehen – aber dann waren da plötzlich viel mehr Familien. Jeder meiner Gesprächspartner hatte nach einiger Zeit Tränen in den Augen. Aber trotzdem war da immer auch Hoffnung.“ Der Regisseur glaubt fest an eine Aufklärung des Falles.


Preisträger Oliver Stiller im Gespräch mit Moderatorin Anna Falkenberg

Die Hintergründe zu der Menschenrechtslage in Mexiko erläuterte Daniel Tapia Montejo, Mexiko-Referent beim Ökumenischen Büro München für Gerechtigkeit und Frieden. Seine Erklärung dafür, dass so viele Menschen einfach „verschwinden“ konnten, ist so simpel wie schockierend: „Staat und mafiöse Strukturen arbeiten zusammen. Nach Tätern wird nur dort gesucht, wo man ohnehin nichts finden wird. Eine Hand wäscht die andere, und beide Hände waschen das Gesicht.“ Die Lage der Bevölkerung beschrieb er als „gelernte Machtlosigkeit“ und ergänzt: „Gewalt und Straflosigkeit führen zu mehr Gewalt – ein Teufelskreis.“ Auch Montejo sieht den Fall der 43 Studenten als Wendepunkt: „Durch diesen Vorfall sind der Gesellschaft die Schuppen von den Augen gefallen. Die Menschen sind sich jetzt ihrer Rechte bewusst geworden.“

Podiumsgast Daniel Tapia Montejo, Ökumenisches Büro München für Gerechtigkeit und Frieden
Nach der gelungenen Pressekonferenz blicken die Veranstalter der Langen Nacht des Menschenrechts-Films am 8. Februar (19:00 Uhr) im ARRI-Kino zuversichtlich entgegen. Die Filmnacht ist ausgebucht. Interessierte können sich auf die Warteliste setzen lassen (ohne Gewähr). Kontakt dazu unter muenchen@menschenrechts-filmpreis.de Porträts der ausgezeichneten Filmemacherinnen und Filmemacher, Interviews und Hintergrundtexte bringt die digitale Pressemappe unter www.journalistenakademie.de/presse/langenacht Sie stellt auch den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis, die aktuellen Preisträger und die Jury vor. 

Autor: Alexander Karl, Projektteam Lange Nacht des Menschenrechtsfilms
Fotos: Brigitte Tacke und Adalbert Zehnder, Projektteam Lange Nacht des Menschenrechtsfilms

29.1.17

Mobiler Journalismus: Björn Staschen zeigt Tools und Techniken

Wer setzt „mobile journalism“ wie ein? Mit welchen Erfahrungen, Erfolgen und Misserfolgen? Hilft #Mojo, wenn es darum geht, Inhalte für die mobile Nutzung auf Smartphones zu produzieren? Taugt #Mojo“ vor allem dazu, Geld zu sparen? Wie verändert sich das Berufsbild des Journalisten?

Allen, die journalistisch viel unterwegs sind, zeigt der neue Band aus der Gelben Reihe Journalistische Praxis "Mobiler Journalismus" von Björn Staschen, wie mobiler Journalismus funktioniert, und was sich dadurch für die journalistische Arbeit verändert. Björn Staschen, Redakteur der Tagesschau beim NDR, stellt aktuelle Technik und Tools vor, erklärt Software und Plattformen und erklärt Schritt für Schritt die journalistische Planung und Produktion. Tipps von erfahrenen Praktikern, die ihre Ausstattung vorstellen, runden das Praxisbuch ab.

Hier kann man das Buch "Mobiler Journalismus" bestellen, hier gibt es auch das E-Book "Mobiler Journalismus".

24.1.17

Lange Nacht des Menschenrechts-Films: ARRI-Kino, 8.2.2017, 19 Uhr


Bei Menschenrechtsverletzungen: Nicht wegschauen – hinsehen!
Lange Nacht des Menschenrechts-Films in München am 8. Februar 2017
ARRI-Kino, Türkenstraße 91, 19 Uhr, Eintritt frei


43 Studenten verschwinden spurlos in Mexiko. Aber ihre Eltern, Geschwister und Freunde geben sie nicht auf und kämpfen unbeirrt weiter: für die Vermissten, für Aufklärung – für die Menschenrechte. Bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films können sich Interessierte davon beeindrucken und berühren lassen, wie couragierte Menschen in aller Welt elementare Rechte täglich neu erstreiten: Am Mittwoch, 8. Februar, zeigt das ARRI-Kino München die Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016. Die Geschichten führen uns nach Mexiko, Indien, Zentralafrika, Israel – und Deutschland.

Preisträger Kategorie Kurzfilm: Esperanza 43 von Oliver Stiller
„Unsere Idee ist es, Menschenrechtsverletzungen anzuprangern“, erläutert Marko Junghänel, Gesamtkoordinator des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises. „Darüber hinaus geht es darum, Erfolgsstorys zu schildern, bei denen der oft gefährliche Kampf für das empfindliche Gut der Grundrechte am Ende mit Erfolg gekrönt war: als Vorbild und zur Ermutigung für andere.“

Preisträger Kategorie Magazinbeitrag: Mexiko - Künstler gegen das Verbrechen
von Alexander Bühler und Jens-Uwe Korsowsky
Nicht nur im Inhalt, auch im Stil setzt sich der Preis dezidiert von herkömmlichen Film- und Medienpreisen ab. „Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist keiner, bei dem sich die Filmbranche selbst feiert“, sagt Junghänel. „Bei uns zählen einzig und alleine ein überzeugendes Thema und eine überzeugende filmische Darstellung. Wir können Auszeichnungen unabhängig von den Interessen von Verwertern oder Rechteinhabern vergeben. Damit machen wir dem Publikum Filme zugänglich, die im kommerziellen Kino kaum eine Chance hätten.“

Preisträger Kategorie Amateure: Morgenland
von Sonja Elena Schroeder, Luise Rist, Hans Kaul und Thomas Kirchberg
Aus 385 eingereichten Filmproduktionen hat eine 20-köpfige Fachjury die besten ausgewählt. Preise wurden in den fünf Kategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeitrag, Hochschule und Amateure vergeben. Zusätzlich wurde ein Preis in der Sparte Bildung verliehen. Bei der Filmnacht im ARRI-Kino sind Filmemacher anwesend und stehen für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.  
 Kartenreservierung: muenchen@menschenrechts-filmpreis.de oder Telefon 089 74389657.


Preisträger Kategorie Bildung: Durch den Vorhang von Arkadij Khaet
Die Lange Nacht des Menschenrechts-Films veranstalten Amnesty International, Bezirk München und Oberbayern, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Deutsches Jugendherbergswerk, Landesverband Bayern, Landesmediendienste Bayern, missio – Internationales Katholisches Missionswerk, medien und kommunikation – Fachstelle der Erzdiözese München und Freising, Münchener Anwaltverein sowie die Stiftung Journalistenakademie. Neu im Kreis der Veranstalter ist die Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe München. Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München fördert die Filmnacht.

Preisträger Kategorie Hochschule: Where to, Miss? von Manuela Bastian
Pressekonferenz: Lange Nacht des Menschenrechts-Films im ARRI-Kino München
Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016 

Im Vorfeld dieser Filmnacht läden wir für Dienstag, 31. Januar 2017, 10.30 Uhr, zu einer Pressekonferenz in den PresseClub München ein (Tal 12, 2. Stock, U-/S-Bahn Marienplatz).
Termin: Dienstag, 31. Januar 2017, 10.30 Uhr
Ort: PresseClub München, Tal 12, 80331 München, U-/S-Bahn Marienplatz

Die Stiftung Journalistenakademie als Mitveranstalterin unterstützt den Deutschen Menschen­rechts-Filmpreis bei der Pressearbeit für die Lange Nacht des Menschenrechts-Films in München. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter presse.langenacht@gmail.com oder per Fax an 089 131406.



 

23.1.17

Ein ungewöhnliches Dossier: Schaut her, ich bin anders!

Wollen wir nicht alle gern anders sein – wenigstens ein bisschen? Wenn wir nicht anders sind, sind wir gewöhnlich, so wie alle anderen – langweilig. In Zeiten von Facebook und Co. kann man allen Interessierten und Desinteressierten zeigen: Schaut her, ich bin anders! Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC09, Pressereferent/in Crossmedia PC09 und Videoreporter/in Crossmedia VC02 an der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker haben mit „Anders“ ein besonderes Thema und für die Beiträge unterschiedliche journalistische Darstellungsformen gewählt. Entstanden ist eine vielseitige Momentaufnahme Münchens, gut recherchiert und mit ungewöhnlichen Themen garniert.
Andere Berufe können  Auswege sein: Das Dossier Anders zeigt individuelle Alternativen auf.
Der Beitrag Beruf Kaffeeröster schildert, dass jeder Kaffee hat seine Geschichte mit sich bringt. Die Getränkehändlerin wird zur Heldin des Alltags. Platz, Zeit und Wissen teilen: Co-Working hilft gegen Isolation im Büro und Alltagstrott bei der Arbeit. Um die Ecke in eine andere Welt: Die Obergiesinger Schuhwerkstätte schenkt Schuhen eine neue Perspektive. Reparieren statt wegwerfen: Das Reparatur Café gibt kaputten Geräten ein neues Leben. Alle Schrauben der Welt: Bei Schrauben Preisinger in München hat man die Wahl zwischen 30.000 Sorten. Plastikfrei leben: Ab heute wird alles anders: Ein Versuch, sich in Plastik-Enthaltsamkeit zu üben.

München anders: In entspannter Atmosphäre erzählen zwei Modejournalismus-Studentinnen, wie sie darauf gekommen sind, über ihre Wahlheimat zu bloggen. Man ist, was man isst: Essen ist ein Teil der Persönlichkeit. Andere Orte kennenlernen kann man in der Reportage Grüne Nadeln im Heuhaufen: Eine Gruppe junger Autoren hat zwischen Kommerz und Konservatismus Fleckchen alternativen Lebens aufgespürt – und einen Stadtführer geschrieben. Wenn plötzlich alles dunkel ist: 2015 hatte Marco Kaulbas einen Unfall auf der Autobahn. Seitdem ist er blind. Der 20-Jährige erzählt, wie sich sein Leben dadurch verändert hat. Winter-Radeln in München: Radfahren ist klimaschonend, gesund und spart Geld. Aber Fahrradfahren im Winter?

Wer sein Leben ändert, dem öffnet sich der Blick auf neue und kreative Möglichkeiten.
Ich bin ‚selbst‘ und ‚ständig‘: Immer mehr Menschen starten ihr eigenes Business. Doch wie sieht es aus, wenn man vom Traum in die Realität gelangt? Mehrsprachigkeit – ein Kinderspiel! Wie gelingt mehrsprachige Erziehung? Unter der Schwarzbrille sind alle gleich: Aber was, wenn man nichts sehen kann? Wie sieht Mannschaftssport für Blinde aus? Café Katzentempel – Das etwas andere Café stellt sich vor. „Kinder verstehen schon mit zwei bis drei Jahren soziale Normen“: Doch wie lernen wir, was normal ist?

Die Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge für das Dossier Anders in den journalistischen Unterrichtseinheiten und der folgenden Dossier-Phase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Fast alle Fotografien und diverse Videos wurden extra für das Dossier Anders aufgenommen und bearbeitet. Das mit WordPress gestaltete Dossier ist in puncto Gestaltung auf dem neuestem Stand und lesefreundlich aufgebaut. Die Autorinnen und Autoren der aktuellen Lehrgänge an der  Journalistenakademie freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

6.1.17

Wie Jugendliche Medien nutzen

Was sind für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren die wichtigsten Medientätigkeiten? Im Alltag nutzen sie vor allem das Handy (92 % tägliche Nutzung), das Internet (87 %) und hören Musik (82 %). Das zeigt die aktuelle JIM-Studie 2016. Jeder zweite Jugendliche hört demnach täglich Radio, sieht fern, schaut sich Onlinevideos an oder sieht Fotos/Videos auf dem Smartphone an.

Das Radio ist dabei nach wie vor das meistgenutzte Medium zum Musikhören, gefolgt von YouTube und Streamingdiensten. Auch das lineare Fernsehen spielt bei Jugendlichen immer noch eine bedeutende Rolle. 79 Prozent sehen täglich oder mehrmals pro Woche fern. Gleichzeitig findet Fernsehen immer häufiger im Internet statt. Dort sind YouTube und Netflix die bevorzugten Portale, jeder fünfte Jugendliche nutzt regelmäßig Mediatheken.

Unter den Instant-Messaging-Diensten spielt WhatsApp eine herausragende Rolle. Neun von zehn Jugendlichen nutzen den Dienst täglich. Instagram (39 % tägliche Nutzung) und Snapchat (35 %) folgen auf den Rängen zwei und drei.

Mit der Studienreihe „Jugend, Information, (Multi-)Media“, kurz JIM, erfasst der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest seit 1998, welche Medien bei Jugendlichen gerade hoch im Kurs stehen und wie sich der Medienalltag von jungen Menschen gestaltet. Jedes Jahr werden dabei neben Standardfragen aktuelle Aspekte der Mediennutzung aufgegriffen. Schwerpunktthemen der JIM-Studie 2016 waren unter anderem die Relevanz unterschiedlicher Optionen für die Nutzung von Bewegtbild und Musik, der Aktivitätsgrad der Nutzung von Social-Media-Plattformen, sowie Einstellungen zur Smartphonenutzung. Hierzu wurden zwischen Mai und Juli 1 200 repräsentativ ausgewählte Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren telefonisch befragt (CATI).

Quelle: Media-Perspektiven 10/2016

16.12.16

Neu: Journalistikon erklärt Begriffe aus der Journalistik

Ein neues Online-Wörterbuch erläutert Begriffe aus Journalismus und Journalistik: Das Journalistikon aus dem Halem-Verlag definiert die journalistischen Darstellungsformen, erklärt die Aufgaben des Journalismus und gibt weiterführende Literatur an.

Der Herausgeber des Journalistikons, Prof. Dr. Horst Pöttker, will damit die Journalistik stärken: „als Wissenschaft, die den Journalistenberuf unterstützt und zu Innovationen anregt wie die Medizin den Arztberuf“.

Das Journalistikon ist zum einen alphabetisch aufgebaut und bietet eine Suchfunktion, wie man sie von Online-Lexika kennt. Man kann die Lexikoneinträge nach den Medienformen Print, Fernsehen, Radio oder Online strukturieren oder nach Themenschwerpunkten. Das beginnt bei der Aus- und Weiterbildung im Journalismus und geht über prinzipielle Themen wie Berufsethik, Medienrecht oder Sprache und Stil bis zur Wechselbeziehung zwischen Politik und Journalismus.

Zum Journalistikon im Halem-Verlag


2.12.16

Bis 23. Dezember: Neuhauser Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz


Ein Geheimtipp für alle, die in der Vorweihnachtszeit nach München kommen oder im Stadtteil Neuhausen an der Journalistenakademie einen Fachlehrgang besuchen: Seit mehr als 20 Jahren lädt der Neuhauser Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz Jung und Alt zum Flanieren, Staunen, Geschenke kaufen und Innehalten ein.

Am Abend ist er besonders schön: Der Neuhauser Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz.
Von elf bis 20.30 Uhr öffnen die weihnachtlich geschmückten Stände. Hier kann man Christbaumschmuck, Krippenfiguren, Seifen, Bienenwachskerzen, Handschuhe, Filzsterne, Holzspielzeug, Schmuck, Keramik und Duftöle erwerben. Es gibt Zubehör für die Weihnachtsbäckerei, etwa eine breite Auswahl an Ausstechern für die Weihnachtsplätzchen, aber auch Mehlsiebe, Spritztüllen und Backformen aller Art..

Geeignete Kleidung: Mit warmen Mützen lässt sich auch der kälteste Winter gut überstehen.
Das Kulinarische kommt nicht zu kurz: Glühwein und Eierpunsch (sehr empfehlenswert), kandierte Früchte und gebrannte Mandeln, wunderbare frische salzige und süße Crepes sind im Angebot. Richtig lecker sind die Thüringer Bratwürste (diesmal auch in der scharfen roten Variante).

Nett anzusehen und garantiert alltagstaugliche Weihnachtsgeschenke sind die Mäuse mit Magnet.
Musik kommt hier nicht vom Band, sondern ist echt und live. Weihnachtslieder kommen manchmal ganz schön jazzig daher, und das Publikum applaudiert, während ein Stoffweihnachtsmann auf einer Seilbahn über den Köpfen hin und her eilt. Für Kinder gibt’s ein Karussell und das Kasperltheater, für Erwachsene eine Tombola. Am Stand „Wir für Neuhausen“ findet man es den historischen Kalender der Geschichtswerkstatt Neuhausen (für sieben Euro) und selbstgemachte Schmunzelsteine (kostenlos).

Die Lichtpyramide in der Mitte des Neuhauser Weihnachtsmarkts ist ein echter Hingucker.
Der Neuhauser Weihnachtsmarkt hat bis zum 23. Dezember täglich von elf bis 20.30 Uhr geöffnet. Die Besucher finden ihn auf dem Rotkreuzplatz in München, direkt an der U-Bahn- und Trambahn-Haltestelle Rotkreuzplatz (U1, U7, Tram 12). Info: www.weihnachtsmarkt-muenchen-neuhausen.de

28.11.16

Start 23.1.2017: Onlineredakteur/in und Pressereferent/in Crossmedia


Am 23. Januar 2017,  in acht Wochen, startet die Journalistenakademie in München die Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC10 und Pressereferent/inCrossmedia PC10. Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Online- und Social-Media-Kenntnisse erwerben oder in die Berufsfelder Pressearbeit klassisch und online oder Videojournalismus wechseln will, kann mit den Fachlehrgängen der Journalistenakademie seine Chancen am Arbeitsmarkt zielgerichtet verbessern.
54 Vereine und Initiativen aus vielen Kulturen und Ländern der Welt beteiligen sich in München am Migrantennetzwerk MORGEN. Die Journalistenakademie gestaltete im Sommer 2016 den neuen Webauftritt.
Jeder der beiden Lehrgänge dauert sechs Monate und ist nach AZAV zertifiziert. Der Fachlehrgang Onlineredakteur/in Crossmedia hat die Maßnahmenummer 843 1346 2014, der Fachlehrgang Pressereferent/in Crossmedia die Maßnahmenummer 843 1343 2014. Die Lehrgänge kombinieren Fachunterricht mit redaktioneller Praxis. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in den kursbegleitenden Praxisprojekten.
Viermal im Jahr erscheint das journalistische Dossier der Journalistenakademie, diesmal zum Thema "Suche".
Das aktuelle journalistische Dossier der Journalistenakademie bringt spannende Beiträge zum Thema „Suche“. Die Redaktion übernahmen die Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC8 und Pressereferent/in Crossmedia PC8 im September 2016. Als Folgeprojekt organisierten und moderierten sie am 12. Oktober die Pressekonferenz des Migrantennetzwerks MORGEN zu seinem dreijährigen Bestehen. „Engagement fördern, Teilhabe ermöglichen und eine Heimat für Geflüchtete schaffen“ war das Motto der Veranstaltung im PresseClub München. Interviews, Porträts, Hintergrundtexte, Pressefotos und den Pressespiegel hat das Presseteam in der digitalen Pressemappe zur Pressekonferenz zusammengestellt.
Pressekonferenz am 12. Oktober im PresseClub München: Über das Migrantennetzwerk MORGEN informierten Paulo Cesar dos Santos Conceição, Safiétou Faye, Friederike Junker,  Mustafa Erciyas und Peter Hilkes.
Porträts und Interviews mit Vertretern der 54 hier beteiligten Mitgliedervereine, Informationen zum Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN, dazu Hintergrundinformationen zu den neuen Projekten SAMO.FA und House of Rescources bringt der im Sommer 2016  neugestaltete Webauftritt www.morgen-muenchen.de. Er ist das Abschlussprojekt der Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC6 und Pressereferent/in Crossmedia PC6.Videojournalismus ist ein wichtiger Teil des Lernangebots. In der Projektphase drehten dieselben Lehrgänge den Videofilm „München mal anders“: Frauenkirche, Stachus und Hofbräuhaus kennt jeder. Stadtführer Martin Schmitt-Bredow zeigt München mal anders und enthüllt für seinen Gäste die verborgenen Seiten der Stadt.
Unbekannte Orte in München entdecken: Was eine solche Stadtführung bringt, zeigt "München mal anders".
Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss die neu erworbenen Kenntnisse. Die Vermittlungsquote ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegt bei 80 bis 90 Prozent. Das Team der Journalistenakademie berät im ausführlichen Eingangsgespräch und gibt  Tipps bei der Auswahl des richtigen Lehrgangs. Informationen gibt es im Web unter www.journalistenakademie.de, telefonisch unter 089 1675106 und per Mail an info@journalistenakademie.de