8.2.07

Unkonventionell, frech und dabei oft unbezahlt gehen engagierte Medienschaffende kleinen und großen Skandalen auf den Grund, recherchieren, schreiben und veröffentlichen, was nicht in traditionelle Medienformate zu pressen ist. Das Internet stellt spannende Möglichkeiten dafür bereit: Von Weblogs über Podcasting bis hin zu Video-Blogs reichen die Publikati-onsformen. In Publizistik- und Kommunikationswissenschaft spricht man von „unterbliebenen Nachrichten“, von Konzepten der Gegenöffentlichkeit oder von partizipativem Journalismus.

Seit 1999 zeichnet der Alternative Medienpreis dieses Engagement aus. Unter den Preisträgern bisher waren Websites wie Politik-digital.de, Tunespoon.tv, Morgenwelt.de, Onlinejournalismus.de oder Literaturcafe.de. 2007 werden wieder Websites und Presseerzeugnisse ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 31. März 2007.

Der Veranstalter, der gemeinnützige Verein Nürnberger Medienakademie e.V., feiert 2007 sein 30-jähriges Bestehen, Radio-Z, der zweite Veranstalter sein 20-jähriges – ein tolles Jubuläum für ein freies Radio, aber auch viel, viel Arbeit. Aus diesem Grund gibt es 2007 keinen Preis im Bereich Radio. Dafür ist der Münchner Medienladen in die Bresche gesprungen, der 2007 sein 15-jähriges Jubiläum feiern kann. Und so gibt es 2007 den Alternativen Medienpreis in den Sparten Print und Online.

Einzelheiten und ein Formular zur Online-Bewerbung gibt es auf www.alternativer-medienpreis.de

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