22.12.08

UN-Journalistenpreis für Ronda Hauben

Die Internet-Pionierin und Bürgerreporterin Ronda Hauben wurde für ihre UN-Berichterstattung mit dem "Elizabeth Neuffer Prize for Excellence in Journalism in print and online media" 2008 in Silber ausgezeichnet. Ronda schreibt unter anderem regelmäßig einen Blog für die taz. Einen der prämierten Beiträge "At Legal Crossroads", hat sie Ende Juni bei Telepolis veröffentlicht. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Ronda Hauben eine "interessante und provokative Berichterstattung von UN-Themen" gelungen sei, insbesondere die Schilderung der "Konsequenzen des Klammergriffs, den die fünf ständigen Mitglieder im Sicherheitsrat ausüben".

Der Preis wird von der United Nations Correspondent's Association (UNCA) vergeben. Er ist benannt nach der Journalistin Elizabeth Neuffer, der ehemaligen UN-Büroleiterin des Boston Globe, die 2003 im Irak ums Leben kam.
Ein Interview mit Ronda Hauben, das Gabriele Hooffacker 2007 in Berlin geführt hat, ist hier veröffentlicht; das Buch kann man hier bestellen.

17.12.08

Wohin in der Vorweihnachtszeit?




Wohin in der Vorweihnachtszeit? Wer am frühen Abend ein wenig Glühweinduft und Kerzenschimmer sucht, findet beides samt vorweihnachtlicher Stimmung und allerhand Geschenkideen am kleinen Weihnachtsmarkt am Neuhauser Rotkreuzplatz. Von dort bringt einen die U-Bahn-Linie 1 direkt zum Hauptbahnhof oder zum Sendlinger Tor.
Der Neuhauser Weihnachtsmarkt ist aus zwei Wurzeln entstanden: zum einen dem "normalen" Neuhauser Christkindlmarkt am Rotkreuzplatz, zum anderen dem "alternativen" Weihnachtsmarkt an der Volkartstraße. Bei der jetzigen Mischung aus "alternativen" Töpferwaren und "herkömmlichem" Christbaumschmuck, klassischen Bratwürstln und Exotischem finden alle etwas Passendes. Dieses Jahr gibt es als Besonderheit eine erzgebirgisch angehauchte Riesenpyramide mit Glühweinausschank.

12.12.08

Stiftung Journalistenakademie unterstützt Alternativen Medienpreis

Bis 31. März können sich journalistisch Tätige beim Alternativen Medienpreis bewerben. Voraussetzung: Sie spüren neue Themen auf und setzen sie innovativ in Presse, Hörfunk, Fernsehen oder Internet um. Der Alternative Medienpreis belohnt kritisches Auseinandersetzen mit aktuellen oder zeitgeschichtlichen Themen.

Die neue Stiftung Journalistenakademie fördert den Alternativen Medienpreis ideell, finanziell und organisatorisch. Die Stiftungssatzung legt fest: „Jugendliche und Erwachsene sollen Medienkompetenz erwerben, um sich kompetent als verantwortungsbewusste Bürger in Beruf und Gesellschaft engagieren zu können.“ Der Satzungszweck wird unter anderem verwirklicht durch „die Auszeichnung preiswürdiger journalistischer Beiträge und Initiativen“.

Die Stiftungsaufsicht liegt bei der Regierung von Oberbayern. Experten wie Walther von La Roche (Buchreihe Journalistische Praxis) oder Bernd Mann (Deutsche Journalisten-Union) beraten die Stiftung Journalistenakademie. Mehr zur Stiftung Journalistenakademie

6.12.08

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in Nürnberg verliehen


Eine kriminalisierende erkennungsdienstliche Maßnahme der Regierung Berlusconi prangert der Film „Italiens harte Hand“ an. Sämtliche Roma und Sinti müssen ihre Fingerabdrücke bei den Behörden abgeben, auch die Kinder. Die italienische Staatsbürgerschaft oder einen Pass bekommen sie nicht.

Am 6. Dezember wurde in Nürnberg der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis vergeben. Die Journalistenakademie, von Anfang an dabei, unterstützt den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis auch 2008 bei seinem 10jährigen Jubiläum. Der Dokumentarfilm 'Italiens harte Hand' gewann einen der Preise. Am 6. Dezember wurden die Preisträger in der Nürnberger Meistersingerhalle ausgezeichnet. Mehr zum Preis und zu den Filmvorführungen in Nürnberg, Bonn und Berlin

Hauptbahnhof Leipzig und ein Medienkrisen-Wiki




Nach dem Seminar am Masterstudiengang Medien Leipzig, bei dem die Studierenden ein Wiki zum Thema Medienkrise zusammenstellten, gab's etwas Aufenthalt am Leipziger Hauptbahnhof. Der ist mit Erzgebirgskunst und viel Licht weihnachtlich geschmückt.
Fotos: Gabriele Hooffacker