25.3.10

IT-Fachtexte: Workshop in Frankfurt




In Frankfurt hielten Gisela Goblirsch und Gabriele Hooffacker eine Inhouse-Schulung zum Texten fürs Internet und zur redaktionellen Arbeit bei einem IT-Fachmagazin. Themenschwerpunkte waren das Texten von Teasern, für Zielgruppen und Suchmaschinen optimiert texten, der Umgang mit Fachbegriffen sowie die redaktionelle Arbeit. Der Workshop fand beim Software & Support-Verlag in Frankfurt-Sachsenhausen mit schönstem Blick auf die Skyline von Frankfurt statt. Den engagierten Redakteurinnen und Redakteuren weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

VGWort zahlt für Online-Journalismus: 30.3., 18.30 Uhr

VG-Wort-Ausschüttung für Online-Journalisten in der Praxis: Wie das Implementieren des VGWort-Zähl-Pixel METIS funktioniert, ist Thema beim TELI-Jour-fixe im Münchner Presseclub am Dienstag, 30. März, um 18.30 Uhr. Jeder Online-Anbieter kann die VGWort-Zählpixel auf seinen Web-Seiten platzieren und so sich und seinen Autoren zu einem bescheidenen Zusatzeinkommen verhelfen. Doch die Hürden von METIS (Melden für Texte auf Internet-Seiten) sind hoch. Experten analysieren die Situation für Verlage, Journalistenverbände und Autoren und zeigen am Beispiel des Online-Test-Magazins Tom's Networking Guide, wie das Verfahren der VGWort in der Praxis umsetzbar ist. Denn jeder einzelne Beitrag muss mit einem individuellen Zähl-Pixel versehen und nach der Veröffentlichung an die VGWort gemeldet werden. Bei der Jahresabrechnung, die jeder Ausschüttung vorausgeht, gilt es dann, jeden einzelnen Beitrag auszuweisen und pro Autorin respektive Autor zusammenzustellen.

Auf dem Podium:
- Ulf Froitzheim (BJV), Mitglied des Verwaltungsrates der VGWort, in Zusammenarbeit mit dem PresseClub München, dem Bayerischen Journalisten Verband (BJV) und Tom's Networking Guide,
- Annette Wagner, interne Projektleiterin METIS VG-Wort München,
- Franz Nössler, technischer Projektleiter METIS,
- Taras Sajuk, Web-Master www.tomsnetworking.de
Mehr auf der Website des Presseclubs München

Journalistinnenbund lädt zum Equal Pay Day

Zum Equal Pay Day am 26. März lädt der Journalistinnenbund München auf den Marienplatz und ins Münchner Rathaus ein. Unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude bieten die Journalistinnen mit dem Bündnis für Lohngerechtigkeit in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt München ein umfangreiches Programm:
26.03.10
15 - 17 Uhr "Marienplatz sieht rot" : Informationen, Diskussionen und kostenloses Kurz-Coaching
18 Uhr Podiumsdiskussion im Großen Rathaussaal/Moderation: Angelika Knop
20 Uhr Netzwerken mit Imbiss
20:30 Uhr Sabine Asgodom: "Habt Mitleid mit den Männern"
Eintritt frei, ohne Anmeldung, begrenzte Platzzahl! Mehr Information auf www.equalpayday.de

20.3.10

"Das Internet ist nicht auf gute Presse angewiesen"

Bestimmte Vorurteile über das Internet sind offenbar nicht auszurotten. Das nervt insbesondere diejenigen, die die Potenziale des Online-Journalismus kennen. Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Gründer des Bildblogs, durfte auf sueddeutsche.de die Frage "Wozu noch Journalismus" beantworten. Er meint: Das Internet "ist nicht auf gute Presse angewiesen.

Seine technischen Vorteile sind für die meisten Menschen, die jungen zumal, so offenkundig, dass sie auch nicht darauf hereinfallen, dass in der Rhetorik der Papierjournalistenlobby das Internet synonym ist mit marodierenden Kinderschänderbanden, der Kiosk hingegen anscheinend nur edle Hochglanzzeitschriften feinster Recherchekunst anbietet.

Ein Problem wird die Internetfeindlichkeit der klassischen Medien und Journalisten nur – für die klassischen Medien und Journalisten." Weiterlesen bei Stefan Niggemeier

Rückblick auf die Fachtagung "Journalismus lehren"

Das war die Fachtagung Journalismus lehren: Am gestrigen Samstag besuchten 25 Journalismus-Dozentinnen und -Dozentinnen die Fachtagung, zu der die Journalistenakademie anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens einlud. Prof. Dr. Lutz Frühbrodt provozierte mit seiner Keynote "Achtung, Journalistenausbildung!" und regte zur Diskussion an. Gisela Goblirsch-Bürkert informierte im ersten Themenblock über die Veränderungen in den Berufsbildern Pressearbeit, Malte Burdekat über den Videojournalismus. Im zweiten Themenblock gaben Marko Schlichting einen Einblick in die Umsetzung des integrativen Unterrichts für Blinde und Sehende einerseits, Thorsten Steinhoff in die Projektarbeit an einem sozial engagierten Webprojekt andererseits. In den Workshops am Nachmittag zeigten Vikki Schaefer und Annick Dumas Tipps und Tricks für die pädagogische Arbeit mit einem anspruchsvollen Publikum sowie mit Powerpoint.

Wer nicht dabei war, kann die Tagungsbeiträge und mehr im Tagungsband nachlesen: www.journalismus-lehren.de - und den Tagungsband für 19 Euro portofrei bestellen.

Weitere Events rund um 10 Jahre Journalistenakademie 2010

16.3.10

Mediengespräch: "Interviews führen", 19.3.

Werden Journalisten ihrer Aufgabe, die Gesellschaft umfassend zu informieren, noch gerecht? Das journalistische Interview ist eine der wichtigsten Darstellungsformen in der Medienberichterstattung, außerdem Recherchemethode im Redaktionsalltag. Wie kann man Kommunikationsstörungen vorbeugen? Experten diskutieren, darunter Mario Müller-Dofel, Autor des Journalismus-Lehrbuchs Interviews führen aus der Reihe Journalistische Praxis. 10 Jahre Journalistenakademie: Journalistenakademie und Friedrich-Ebert-Stiftung laden am Freitag, 19. März, um 1930 Uhr ins Bayernforum in der Prielmayrstr. 3. Der Eintritt ist frei. Mehr dazu

14.3.10

Das war die Linke Medienakademie 2010



Mehr als 950 Menschen aus Non-Profit-Medien trafen sich in den vergangenen vier Tagen in Berlin bei der Linken Medienakademie 2010. Auf meinen Workshops ging es ums Texten für Online; im Nachbarraum unterrichtete Michael Meissner journalistisches Schreiben. Morgens um 9 waren die gut ausgestatteten Räume auf dem Campus der HTWK noch leer (erstes Bild), das änderte sich aber rasch. Gefreut habe ich mich auch, Uli Maercks-Franzen von der dju zu treffen, am Abend, beim Aufruf, sich beim Alternativen Medienpreis zu beteiligen, den die dju unterstützt. Danke an Christoph Nitz und sein Team - ich freue mich schon auf die nächste Linke Medienakademie 2011!

8.3.10

Neuer Lehrgang: Medien-/Videoproduktion, seit 8.3.

Medienproduktion und Videojournalismus sind Schwerpunkte des Lehrgangs Medienproduktion digital an der Journalistenakademie. Heute startete der dritte Lehrgang. Die Journalistenakademie wünscht allen viel Erfolg! Mehr zum Lehrgang Medienproduktion

1.3.10

Maxim: Fahrenheit 451

Fahrenheit 451 ist am 10. März in der Reihe "Wiedersehen im Maxim" um 19 Uhr zu sehen. Worum geht's in dem Truffaut-Film von 1966? In einer imaginären Zukunft gilt das Streben nach Glück als Bürgerpflicht. Das Lesen von Büchern ist verboten. Die Hauptaufgabe der Feuerwehr: Bücher aufspüren und verbrennen. Held der Geschichte ist der glückliche, aufstrebende Feuerwehrmann Guy Montag, verheiratet mit Linda, die, durch Drogen und Konsum betäubt, ebenso glücklich ist. Eines Tages gerät Montag jedoch in die subversiven Kreise der „Büchermenschen“ und damit ins gesellschaftliche Abseits.

Der einzige englischsprachige Film des Regisseurs François Truffaut wurde 1966 erstmals in Paris gezeigt, das Drehbuch entstand nach dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury. Der Titel bezieht sich auf die Selbstentzündungstemperatur von Papier, die bei 451 Grad Fahrenheit oder 233 Grad Celsius liegt. Der Film ist eine Hommage an die Literatur und die abendländische Kultur.

Der Film läuft bis Sonntag, 14. März jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro. Mehr zur Reihe und zum Kino

Video im Maxim: 1000 Jahre Aubing

1000 Jahre Aubing: Am Dienstag, 2.3., um 17 Uhr zeigt der Kurs MD-2 im Kino Maxim sein Abschlussprojekt. Der Film dauert etwa 20 Minuten. Alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, Alumni und Alumnae sind herzlich eingeladen. Mehr zur Kooperation zwischen Journalistenakademie und Maxim und eine Wegbeschreibung hier

Journalistenakademie gratuliert blindem Absolventen zur Festanstellung

Gemeinsam mit der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte bietet die Journalistenakademie blinden Hochschulabsolventen eine Weiterbildungsmöglichkeit „Online-Journalismus“. Davon hat der 28-jährige, blinde Aleksandar Pakusevski profitiert. Er wurde sofort im Anschluss an sein Praktikum übernommen und arbeitet seit Februar 2010 als Onlinejournalist beim Reisedienstleister Holiday Extras.

Der studierte Politologe Pakusevski ist über die Suche im Internet auf das Angebot der Stiftung gestoßen. Mit Unterstützung von Peter Schwinn, Leiter der Weiterbildung zum Onlinejournalisten der Frankfurt Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, hat er seinen betrieblichen Wunschpartner und späteren Arbeitgeber gefunden. Die einjährige berufliche Weiterbildung schließt ein halbjähriges Praktikum in einem Unternehmen der Medien- bzw. Internetbranche ein und wird mit einer Prüfung durch die Journalistenakademie zertifiziert.

Für die Aus- und Weiterbildungen zum Onlinejournalisten ab Sommer 2010 sucht die Stiftung noch geeignete Bewerber. Wer Interesse hat, kann sich bei Peter Schwinn melden: Peter Schwinn, (Büro Berlin), Telefon: 030 / 26 34 72 14, e-Mail: schwinn@sbs-frankfurt.de
Pressemitteilung der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte