26.12.10

München: Nacht des Menschenrechtsfilms, 20.1.


Wer die Nacht des Menschenrechtsfilms am 4. Dezember in Nürnberg bei der Preisverleihung des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises nicht besuchen konnte, hat in München Gelegenheit zur Nacht des Menschenrechtsfilms.

2011 gibt es die Nacht des Menschenrechtsfilms erstmals in München, organisiert vom Mitveranstalter des Preises, der Stiftung Journalistenakademie. Ort ist die Hochschule für Philosophie, Kaulbachstraße 31a (U-Bahn-Haltestelle Universität), Termin der 20. Januar 2011 ab 19.30 Uhr. Die Veranstaltung ist ausgebucht, es können keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen werden!

Bei der Filmpräsentation sind die prämierten Produktionen des Jahrgangs 2009/2010 zu sehen. Einige der Filmemacher stehen als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten offen. In Bonn gab es die Nacht des Menschenrechtsfilm am 9. Dezember 2010 im Rheinischen Landesmuseum, in Berlin am 16. Dezember 2010 im Haus der Kulturen der Welt. Weitere Städte haben bereits Interesse bekundet, künftig auch die Preisträgerfilme öffentlich zeigen zu dürfen, darunter Wien und Eisenach.

Eintritt frei, um Kartenreservierung per E-Mail wurde gebeten. Die Anmeldeliste ist geschlossen.
Zur Pressemitteilung und digitalen Pressemappe,
mehr beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

Social Media: Mit Facebook und Newsletter Nutzer erreichen

Wie häufig netzwerken europäische User tatsächlich? In allen europäischen Ländern besuchen ca. 90 Prozent der Social-Network-User ihr Profil mindestens einmal pro Woche. Italien liegt bei der Nutzungsintensität vorne und hat die meisten intensiven und starken Nutzer. In einer groß angelegten Panel-Online-Befragung untersuchten Forscher das Online-Medienverhalten Erwachsener zwischen 14 und 69 Jahren. Das Ergebnis haben sie bei eCircle veröffentlicht.

Welche Nutzer in Europa erreicht man über welche Kommunikationskanäle am besten? In allen europäischen Ländern sind mehr als die Hälfte der Befragten echte Multi-Channel-User. Man erreicht sie per E-Mail genauso wie über Social Networks. Die sechs größten europäischen Online-Werbemärkte können, so die Studie, in zwei Gruppen geteilt werden: Deutschland, Frankreich und Niederlande sind “E-Mail-Länder”, da dort mehr als ein Drittel der User nur über den E-Mail-Kanal erreicht werden kann. In Deutschland, Italien, Frankreich und den Niederlanden sind ca. 90 Prozent der Befragten bei einem oder mehreren Newslettern angemeldet.

Dabei ist es unerheblich, ob Mails per PC oder mobil abgerufen werden. Das Abrufen von E-Mails ist in jedem der analysierten Länder ein tägliches Ritual. in Großbritannien, Italien und Spanien werden E-Mails auf mobilen Endgeräten am häufigsten, nämlich von fast 25 Prozent der Nutzer, mindestens einmal täglich abgerufen. Großbritannien, Italien und Spanien sind “Multi-Channel”-Länder, in denen die Nutzung von Social Networks allgemein weiter verbreitet ist.

Facebook ist das führende Netzwerk in fast jedem Land. Weltweit verzeichnet Facebook mehr als 600 Millionen Nutzer, das entspricht gemessen an Einwohnern dem viertgrößten Land der Erde. Die deutsche Social-Network-Landschaft ist stärker fragmentiert als in anderen europäischen Ländern. In Deutschland ist die Altersgruppe der 18-24Jährigen am stärksten (29 Prozent), gefolgt von der Altersgruppe der 25-34Jährigen (28 Prozent). Facebook bleibt bei unverändert 21 Mio. einzelnen Besuchern, alle anderen beobachteten Plattformen haben Ende 2010 zum Teil deutlich: wer-kennt-wen erreicht 5,1 Mio. Nutzer (-0,6 Mio.), stayfriends.de 4,2 Mio (-0,4), XING 2,6 Mio. (-0,6), Twitter 2,9 Mio (-0,2) und selbst LinkedIn verliert von 0,9 auf 0,8 Mio Nutzer. Zwischen 1 und 11 Prozent liegt der Rückgang bei den VZ-Netzwerken. Damit stemmt sich Facebook auch in Deutschland gegen den Trend zur Stagnation bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Quelle: eCircle, Dezember 2010

20.12.10

Content-Management für Online-Redaktionen, 17.-19.1.

Warum ein CMS? Thorsten Steinhoff gibt in diesem Workshop einen Überblick über gängige Produkte, beschreibt Vor- und Nachteile sowie den Workflow (Content lifecycle, Digital Assets, Trennung von Form und Inhalt, Templates). Beispielhaft werden WordPress und Typo3 vorgestellt. Erklärt werden auch die dahinter liegenden Konzepte von XML, HTML und XHTML. Der Workshop an der Journalistenakademie kostet 399 Euro; Verdi-Mitglieder zahlen gegen Vorlage des Mitgliedsausweises die Hälfte. Mehr zum Workshop und Anmeldemöglichkeit

19.12.10

Dokumentation: 10 Jahre Journalistenakademie

Was zeichnet guten Online-Journalismus aus? Was brauchen Journalisten heute, um Text, Bild, Audio, Video und Social Media zielgruppengerecht zu gestalten? Das vermittelt die Münchner Journalistenakademie seit zehn Jahren. Mit einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen feierte sie 2010 das zehnjährige Jubiläum ihrer Lehrgänge. In Text, Bild, Video dokumentiert sind alle hier.

Ausblick: Die Saison 2011 eröffnet die Journalistenakademie mit der Nacht des Menschenrechtsfilms in München.

15.12.10

Arbeitslosengeld II: Das ändert sich ab 1. Januar

Ab Januar 2011 treten im Bereich der Grundsicherung („Hartz IV“) verschiedene gesetzliche Neuregelungen in Kraft, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit.

Bereits im Juli hatte der Bundesrat der Jobcenter-Reform zugestimmt. Mit der Grundgesetzänderung sind die Zusammenarbeit von Bundesagentur für Arbeit und Kommunen sowie der Fortbestand der Optionskommunen zulässig. Die bisherigen Arbeitsgemeinschaften sowie die sogenannten Optionskommunen heißen ab Januar bundesweit einheitlich „Jobcenter“. Auf den ab Januar versandten Bescheiden, wird dann der neue Schriftzug im Briefbogen zu sehen sein. Für Kunden der Grundsicherungsstellen ändert sich nichts. Sowohl Zuständigkeiten als auch Ansprechpartner und Liegenschaften bleiben unverändert. Für die Arbeitsagenturen mit getrennter Aufgabenwahrnehmung besteht eine Übergangsfrist von einem Jahr. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2007 die "Mischverwaltung" zwischen Kommunen und Arbeitsagenturen für verfassungswidrig erklärt.

Ab Januar werden Änderungen zum Elterngeld in Kraft treten. Bisher war das Elterngeld in Höhe von 300 Euro monatlich anrechnungsfrei auf die Leistungen der Grundsicherungen. Ab 2011 wird ein Elterngeld vollständig als Einkommen berücksichtigt. Der Gesetzgeber lässt auch Ausnahmen zu. Waren Eltern vor der Geburt ihres Kindes erwerbstätig, erhalten sie einen Elterngeldfreibetrag, der anrechnungsfrei bleibt. Nähere Informationen erhalten betroffene Familien über ihre Jobcenter.

Wer als erwerbsfähiger Hilfebedürftiger innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Bezuges von Arbeitslosengeld Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung hat, erhält für eine Übergangszeit von zwei Jahren monatlich einen Zuschlag zum Arbeitslosengeld II. Dieser beträgt im ersten Jahr höchstens 160 Euro, im zweiten Jahr 80 Euro. Dieser befristete Zuschlag wird ab Januar nicht mehr gezahlt. Derzeit erhalten rund 165.000 Personen in der Grundsicherung diesen Zuschlag.

Darüber hinaus wird für Leistungsempfänger der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr gezahlt. Stattdessen werden die Zeiten des Leistungsbezuges unter bestimmten Voraussetzungen als Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung gemeldet.

Auslaufen wird Ende dieses Jahres auch der Zuschuss zu den Beträgen zur Rentenversicherung. Dies betrifft erwerbsfähige Hilfebedürftige, die vor ihrem Bezug der Grundsicherungsleistung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit waren, größtenteils Selbständige.

Auf politischer Ebene wird derzeit noch die geplante Regelsatzerhöhung sowie die Einführung des Bildungspaketes für Kinder und junge Erwachsene in der Grundsicherung diskutiert. Auch die Änderung der Zuverdienstmöglichkeiten für Hartz IV Empfänger bedürfen noch der Zustimmung durch den Bundesrat. Um den Anreiz zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu erhöhen, soll der Erwerbstätigenfreibetrag bei Einkommen zwischen 800 und 1.000 Euro angepasst werden. Künftig würde dann ein höherer Zuverdienst verbleiben, weil nur eine Anrechnung von 80 statt 90 Prozent erfolgen soll. Zu den aktuellen Pressemitteilungen der Arbeitsagentur

13.12.10

Arbeitslosengeld II: Bildungspaket lässt auf sich warten

Der Bundesrat hat am 17. Dezember 2010 dem Bildungspaket und der Regelsatzerhöhung für Hartz IV-Empfänger nicht zugestimmt, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Die Bundesregierung hat den Vermittlungsausschuss angerufen. Auch wenn es heute zu keiner Zustimmung im Bundesrat gekommen ist, bereiten sich die Jobcenter weiter intensiv auf die Umsetzung des Bildungspaketes vor. „Es besteht für uns kein Anlass, die Handbremse anzuziehen“, sagt Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA. „Die Aufgabe bleibt, auch wenn es jetzt zu einer zeitlichen Verschiebung kommt."

Derzeit arbeiten die Jobcenter mit Hochdruck daran, mit Schulen, Vereinen und Kindertagesstätten Leistungsvereinbarungen abzuschließen, bei denen künftig die Gutscheine für die Lernförderung, Sportangebote oder das Mittagessen eingelöst werden können. Informationsmaterial, Anträge und Gutscheine sind gedruckt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult.

Ohne ein abgeschlossenes Gesetzgebungsverfahren ist die Umsetzung der Regelsatzerhöhung im Arbeitslosengeld II nicht möglich. Für Januar 2011 werden daher die bisherigen Regelsätze überwiesen. Aufgrund von Banklaufzeiten und den Feiertagen sei ein späterer Überweisungstermin nicht möglich, so Alt. „Leistungsempfänger müssen sich jedoch keine Sorgen machen. Egal wann das Gesetz in Kraft tritt, zahlen wir automatisch rückwirkend zum Januar die Erhöhung nach.“

Die Aufforderung einzelner Arbeitslosenverbände vorsorglich gegen die Bescheide der Jobcenter Widerspruch einzulegen sieht Alt skeptisch. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gelten die bisherigen Vorschriften weiter. Von daher sind die Bescheide nicht rechtswidrig." Informationen rund um das Bildungspaket sind unter www.arbeitsagentur.de abrufbar.

12.12.10

Dokumentation: Social Media und Öffentlichkeitsarbeit, 10.12.


Taugen Social-Media-Angebote für die Öffentlichkeitsarbeit? Was ist beim Einsatz zu beachten? Kann man mit Social Media neue Zielgruppen erschließen? Wo lauern Risiken? Praktiker der Öffentlichkeitsarbeit stellten in Nürnberg erprobte Modelle und neue Ansätze der Öffentlichkeitsarbeit online vor.

Dokumentation zur Fachtagung der Nürnberger Medienakademie e.V. gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg, Ort: Bildungszentrum der Stadt Nürnberg, Raum E 05, Datum: 10. und 11. Dezember 2010

Freitag:
Ab 14.30 Uhr Tagungsbüro

15 Uhr Eröffnung
Peter Lokk

15.15 Uhr: Social Media und Online-Kommunikation
Xing, Facebook, Wikipedia: Gabriele Hooffacker, Leiterin der Journalistenakademie, stellte die Möglichkeiten der Online-Kommunikation mit Social Media sowie Analysetools vor.
Powerpoints zum Vortrag

16.30 Uhr: Social Media für eine Kommune
Robert Hackner, Leiter des Online-Büros der Stadt Nürnberg, berichtete über Social Media bei www.nuernberg.de und www.christkindlesmarkt.de, stellte die Social-Media-Aktvitäten der Stadt vor und gab Einblicke in die Krisenkommunikation per Social Media.

18 Uhr: Abendessen
Abend im weihnachtlichen Nürnberg zur freien Verfügung.

Samstag:
Ab 10 Uhr Tagungsbüro

10.30 Uhr: Social Media und Fundraising
Nicolas Reis und Isabel Roderer, www.altruja.de, stellten ein Fundraising-Tool vor, mit dem soziale Einrichtungen Spenden generieren können.

12 Uhr Mittagessen

13.30 Uhr: Geld verdienen mit Social Media?
Twitter, Blog & Facebook: Peter Welchering zeigte anhand des Computerclubs 2 Tipps, wie sich der Aufwand für crossmediale Kommunikation refinanzieren lässt.
Folien zum Download (PDF)

Zurück zur Übersicht: 10jähriges Jubiläum der Journalistenakademie 2010

11.12.10

Thorsten Steinhoff: Online-Journalismus in Deutschland und Russland





Nach Tver, eine Stunde von Moskau entfernt, reiste Thorsten Steinhoff vom 2. bis 6. Dezember für die Journalistenakademie. Eingeladen hatte das Auswärtige Amt. In Tver referierte Thorsten Steinhoff zu "Onlinejournalismus in Deutschland und Russland", leitete einen Workshop und nahm an einer Podiumsdiskussion mit Vertretern russischer Medien teil. Sie interviewten Thorsten Steinhoff und stellten das Video auf Youtube. Thorsten Steinhoff hat seine Unterlagen auf russisch und auf deutsch hier veröffentlicht.
Alle Fotos: Thorsten Steinhoff

10.12.10

Dokumentation des Fachtags Social Media: Alles wahr?


Zum Thema "Social Media: Alles wahr?" durfte ich heute in der Ohm-Hochschule in Nürnberg beim Studiengang Soziale Arbeit referieren. Obwohl angesichts der Schneemassen (siehe Fotos) keine Straßenbahnen fuhren, fanden die Studierenden den Weg zum Hörsaal. Und wer es nicht geschafft hat, findet meinen Vortrag hier als Powerpoint zum Herunterladen.