26.10.12

26. Medientage: "Seehofer sieht fern"

Einen „Leuchtturm“ nannte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer die 26. Medientage München, die am 26. Oktober zu Ende gingen. Bei den Münchner Medientagen war in Halle B0 auf dem Mediencampus-Areal der Stand der Journalistenakademie zu finden. Viele Studierende, Alumni und Alumnae fanden den Weg dorthin, worüber wir uns sehr gefreut haben!

"Seehofer sieht fern" habe ich meinen Beitrag zum Abschluss der Medientage genannt.

21.10.12

Studie: PR 2.0 in der Praxis

Rund 450 PR-Profis in Unternehmen und Agenturen nahmen an der Umfrage zur Online-PR von Convento im September 2012 teil. Auf dem Medienbeobachterkongress stellte Convento die Ergebnisse der Umfrage vor.
Ergebnis: Über 80 Prozent kommunizieren täglich bis mehrmals im Monat über die Website, mehr als die Hälfte genauso häufig im Intranet. Weniger als ein Drittel der Teilnehmer nutzt Corporate Blogs zur Kommunikation - täglich bis mehrmals monatlich. 90 Prozent der Teilnehmer geben einen Kundennewsletter heraus, jedoch nur ein Drittel häufiger als einmal im Monat. E-Mail-Aussendungen sind noch immer sehr beliebt: 80 Prozent machen mehrere Aussendungen im Monat oder noch häufiger.

Die Mehrheit kontrolliert ihre Online-Aktivitäten: 65 Prozent der Teilnehmer betreiben Website-Tracking, über die Hälfte kontrolliert das Klickverhalten auf der Website. Knapp die Hälfte betreibt sogar Social Media Monitoring und beobachtet die Online-Medien. Ein Drittel kontrolliert den Page Rank bei google. Fast die Hälfte hält Kontakte und Freunde in den Social Media nach, über ein Drittel kontrolliert die Twitter-Follower.

Die meisten halten ihren Online-PR-Einsatz für unzureichend. Nur knapp 20 Prozent meinen, sich und ihre Produkte in der Online-PR 100prozentig darzustellen. Beim Aufbau von Beziehungen und dem Dialog mit Zielgruppen sind nur 5 bis 6 Prozent der Befragten 100prozentig mit sich zufrieden. Mehr zu den Medienbeobachterkongressen von Convento

20.10.12

Crossmedia in der Sachsen-WG: "Es gibt keine Inszenierung"

Ein innovatives crossmediales Format? Party machen und Wochenaufgaben wie Promifotos sammeln, dazu jede Woche 500 Euro Taschengeld: Seit dem 1.10. wohnen in Chemnitz, Leipzig und Dresden je drei Bewohner in der “Sachsen-WG”. Täglich berichten “Bild”, “bild.de” und die Facebook-Fanpage über ihre Aktivitäten. Robert Kuhne war maßgeblich an der Ideenentwicklung für das Projekt “Sachsen-WG” beteiligt. Mit Flurfunk Dresden sprach der Redaktionsleiter “Bild”-Ostdeutschland darüber, wie und warum eine Tageszeitung wie “Bild” auf der Suche nach neuen Zielgruppen ist. Zum Interview bei Flurfunk Dresden

18.10.12

Journalistische Weiterbildung: Immer kürzer, immer schneller

Crossmediales Arbeiten, Social Media nutzen und bedienen, den digitalen Kontakt mit dem User halten, das sind nur einige der Schlagworte, die fallen, wenn es um die Zukunft von Presse und Rundfunk geht. Voraussetzung für den Erfolg: Neue Schwerpunkte in der Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung in den Redaktionen. Eine Qualifizierungsoffensive tut Not, stellt Susanne Stracke-Neumann in der aktuellen Ausgabe der "M - Menschen machen Medien" von dju/verdi fest.

Der dju-Bundesvorsitzende Ulrich Janßen betont: "Der kompetente Umgang nicht nur mit der Redaktionssoftware, sondern auch mit Social Media gehört in die journalistische Ausbildung. Dabei geht es auch um Themen wie Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und Dialogkompetenz." Gabriele Hooffacker von der Journalistenakademie beschreibt, dass nach den Vorstellungen der Auftraggeber für journalistische Weiterbildung in immer kürzerer Zeit immer mehr Inhalte vermittelt werden sollen.

Zum gesamten Beitrag, dem Titelthema der "M" 6/2012, Journalismus braucht Qualifizierungsoffensive

15.10.12

Medienlogik vs. Qualität. Bericht vom 54. Mediengespräch

Was macht eine Nachricht interessant für die Öffentlichkeit? Welche Faktoren bestimmen darüber, ob sie es in die Medien schafft? Es waren mehr als 60 Personen, die am 10. Oktober 2012 ins Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung zum 54. Münchner Mediengespräch gekommen waren. Das Thema des Abends: "Themen, die untern Tisch fallen". Das Publikum forderte bessere Information von den Medienvertretern ein.
Ausführlicher Bericht zu den Münchner Mediengesprächen
Markos Medienpodcast zum 54. Mediengespräch
Foto: Hans-Peter Pfeil