31.7.13

Ferien vom Internet

Die meisten Internet-Nutzer (41 %) haben vor, im Urlaub deutlich weniger zu surfen als im Alltag, fast jeder Fünfte (17 %) will seine Online-Nutzung zumindest ein wenig einschränken. Fast ebenso viele geben an, das Internet im Urlaub überhaupt nicht nutzen zu wollen. Neben diesen Ergebnissen zeigt der W3B-Report "Reisen im Internet", dass Internet und Mobile Web bei der Urlaubsvorbereitung- und -buchung von großer Bedeutung sind.

Zu den Online-Nutzern, die in den Ferien Urlaub vom Internet machen möchten, zählen Personen fast aller Demographie- und Nutzergruppen. Nicht einmal jeder Zehnte beabsichtigt, seine Online-Nutzung während der Urlaubsreise gar nicht zu reduzieren und genauso viel zu surfen wie sonst auch. Und 16 % der Befragten machen im Urlaub gezwungenermaßen eine Online-Pause, da kein Internetzugang am Urlaubsort vorhanden ist. Zur Pressemitteilung bei W3B

Abbildung: W3B

24.7.13

Pressekonferenz: Weniger Lebensmittel wegwerfen, gesünder leben

Gib Lebensmittelverschwendung keine Chance! Unter diesem Motto stellte heute das Münchner Ernährungsinstitut KinderLeicht im Presseclub München seine Infokampagne essensWert vor. Das Projekt will für das Thema Lebensmittelabfall sensibilisieren und Ursachen für den verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln benennen. Die Verbraucher erhalten alltagstaugliche Tipps zum richtigen Einkauf von Lebensmitteln, zur optimalen Vorratshaltung und zum intelligenten Planen des Speisezettels.

Auf Initiative von Agnes Streber hat das Münchner Ernährungsinstitut KinderLeicht die Infokampagne essensWert ins Leben gerufen, die von vielen bayerischen Kooperationspartnern unterstützt wird. Förderer ist das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). Während der eineinhalb Jahre dauernden Projektphase gibt es Infokampagnen, Workshops und Coachings zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Die Stiftung Journalistenakademie hat gemeinsam mit dem Ernährungsinstitut KinderLeicht die Pressekonferenz durchgeführt.

Zur Pressemitteilung
Zur gesamten digitalen Pressemappe

Auf dem Podium: Agnes Streber, Gründerin und Leiterin des Ernährungsinstituts KinderLeicht München, Elisabeth Mengele-Kley, Vertreterin des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF), Dr. Malte Rubach, Projektleiter Wissenschaft am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn), Silvia Schlögel, Kreisbäuerin Weilheim-Schongau der Landfrauengruppe des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Dr. Wilfried Bommert, Buchautor, Journalist, Institut für Welternährung (IWE), Moderation: Judith Pöverlein.

16.7.13

Stellenbörsen und Jobs finden

Die Journalistenakademie unterstützt Sie bei der Jobsuche mit einer eigenen Liste einschlägiger Stellenbörsen: Eine weitere Liste mit einschlägigen Stellenbörsen finden Sie im Medienwiki: Jobbörsen im Medienwiki. Viel Erfolg!

15.7.13

Die Journalistenakademie im Cartoon

Elke Zwally hat sich mit dem zentralen Element im Journalismus, der
Hintergrundrecherche, auseinandergesetzt. Augenzwinkernd wurde das Thema
"Ankommen an der Akademie" umgesetzt - eine Projektarbeit innerhalb des
Storytelling Seminars an der Journalistenakademie Dr. Hooffacker. Gedreht
wurde mit dem iphone. (zey)

 http://www.youtube.com/watch?v=Fzz1_zI5hLA

Eine unordentliche Liebe

Gesprächsstoff war's schon auf der Feier zum Alternativen Medienpreis, das neue Projekt  Walter van Rossums. Jetzt ist es soweit: Am 16. Juli sendet der Deutschlandfunk das fertige Hörbild "Eine unordentliche Liebe um 1913", Sendezeit 20.10 Uhr: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hoerspiel/2125944/ .

Walter van Rossum hatte mit seinem Feature "Zweierlei Maß. Die Berichterstattung über Russland und Amerika." den 1. Preis in der Sparte Hörfunk/Audio beim Alternativen Medienpreis 2013 gewonnen.

13.7.13

Lehrgänge Online-Journalismus, Pressearbeit starten, 29.7.

Online-Journalismus und Pressearbeit online: An der Journalistenakademie beginnen am 29. Juli beide Lehrgänge. Zeitgleich startete auch das 2. Modul Online-Publishing. Hier lernt oder vertieft man nicht nur online-journalistisches Praxiswissen, sondern auch erwirbt auch Erfahrung in der praktischen Projektarbeit. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Erfahrungen in einem Medienberuf durch Praktika oder Berufstätigkeit, ideal ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium.
Mehr zum Lehrgang Online-Journalismus, zu Pressearbeit und den Fördermöglichkeiten bei der Journalistenakademie.

Kreatives Schreiben, 26.-28. Juli

Kreatives Schreiben ist eine Strategie, um Themen, Geschichten und Ideen zu finden, zu strukturieren und zielgruppengerecht umzusetzen. Im Wochenend-Seminar an der Journalistenakademie präsentiert Peter Welchering Ansätze des Clustering, Mind Mapping, der Bisoziation und der Osborne-Methode. Alle werden in praktischen Übungen ausprobiert. Aus diesem Seminar ist im vergangenen Jahr bereits ein Web-2.0-Krimi entstanden. Mehr zum Seminar und Anmeldemöglichkeit

9.7.13

Einladung: Sommerfest der Journalistenakademie, 19.7.

Die Journalistenakademie lädt zum Sommerfest am Freitag, 19. Juli, ab 19 Uhr. Gefeiert wird in der Arnulfstraße 111-113 im Hof hinter Raum 2. Für Speisen und Getränke ist gesorgt, ein kleiner Unkostenbeitrag von 5 Euro wird erbeten. Damit wir planen können, melden Sie sich bitte bis spätestens 17. Juli hier an: zur Anmeldung. Das Team der Journalistenakademie freut sich aufs Wiedersehen beim Sommerfest!

Landkarte der Unternehmenskommunikation

Eine Landkarte der Unternehmenskommunikation hat Lars M. Heitmüller zusammengestellt. Sie visualisiert die unterschiedlichen Ansätze und Theorien der Unternehmenskommunikation. Dabei geht es um interne wie externe Kommunikation, von der Planung und Konzeption bis zur Evaluation. In der Slideshow werden die Modelle zudem textlich präsentiert. Zur Corporate Communication Map

Werbeeinnahmen sinken. Print verliert, Online wächst weniger

Gedruckte Medien verlieren, elektronische und digitale Medien gewinnen. Der langfristig Trend bei den Werbeeinnahmen ist laut Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft auch 2012 zu beobachten: Der Nettoumsatz aller erfassten Medien bleibt mit einem Minus von 3,2 Prozent und einem Nettoumsatz von 18,42 Mrd Euro rund 600 Mio Euro unter dem Wert von 2011. Dabei konnten die Onlineangebote ihre Nettoumsätze um 9,0 Prozent steigern. Die Tageszeitungen hingegen verloren 2012 netto 9,1 Prozent ihres Werbeumsatzes, die Publikumszeitschriften büßten 11 Prozent netto ein. Bemerkenswert sei, so die Autoren, dass auch der Wachstumstrend im Internet in den ersten vier Monaten 2013 deutlich an Schwung verloren habe.

Zum ausführlichen Beitrag bei Media-Perspektiven (PDF)

8.7.13

Worldskills in Leipzig enden mit rauschender Party


Knapp 200.000 Gäste waren insgesamt dabei, viele davon feierten am Wochenende eine rauschende Abschlussparty auf der Berufe-WM "Worldskills" auf dem Leipziger Messegelände. Dabei traten die besten jungen Fachkräfte vom Friseur- über das Tischlerhandwerk bis zum Pflegeberuf aus der ganzen Welt an, um Weltmeister in ihrem Beruf zu werden. Über 1000 Fachkräfte bis zum Alter von 22 Jahren aus der ganzen Welt ermittelten in 46 Disziplinen ihre Weltmeister.

Mehr als tausend Medienvertreter waren akkreditiert. Worldskills-TV produzierte in sechs Tagen mehr als hundert Videos für den Worldskills-Kanal auf YouTube, der auch den Medien zur Verfügung gestellt wurde. Die Studierenden der Leipziger Hochschule HTWK sowie der Fernsehakademie Mitteldeutschland arbeiteten, betreut von ihren Dozenten, täglich von morgens bis abends an der Medienproduktion. Hier sind die Highlights vom vierten Wettkampftag zu sehen.

Sonntag abend wurden in Leipzig die Gewinner ausgezeichnet und die Medaillen verteilt. Einen Überblick gibt die Facebook-Seite zu den Worldskills.

Die nächste Weltmeisterschaft der Berufe findet 2015 in Brasilien statt.

4.7.13

2 x Blick in die Medien

O Die Stuttgarter Wochenzeitung kontext, aus den Auseinandersetzungen um den Stuttgarter Hauptbahnhof entstanden, hat dieses Mal nicht nur die erste Seite der eigenen Providerstatistik gelesen. Unterhaltsam: http://goo.gl/mxy46
O Der journalist, aktuelle Juli-Ausgabe, fragt, was alles neu im Journalismus ist. Spannend - aber nur als Printausgabe oder kostenpflichtiges E-Paper zu haben. Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer der Journalistenakademie finden das Heft im Foyer.

1.7.13

Dossier: Sich fröhlich zu den Masken bekennen

Sein und Schein: „Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie“ nach Theodor Fontane „am vollkommensten“. Warum sich also nicht fröhlich zu den Masken bekennen - wenn sie gut gemacht sind. In diesem Sinne ist das Dossier der aktuellen Lehrgänge OJ46 und PO39 an der Journalistenakademie dem spannenden Spiel von Sein und Schein, Maske und Demaskierung, Wahrheit und Illusion gewidmet.
In den Texten geht es um Leben, Liebe, List, Lust und Luxus. Zum Dossier Sein und Schein

Aktuell in der Akademie: Gisela Goblirsch über Krisenkommunikation

Wieso unterrichten Sie Krisenkommunikation?
Krisensituationen machen Menschen und auch ganze Unternehmen “sprachlos”. Persönliche Betroffenheit, Schuld oder gefühlte Angriffe vermischt mit der Angst um die Folgen führen in der Regel zu einem Verhalten, das in der Öffentlichkeit nicht verstanden und auch nicht toleriert wird. Die Folgen daraus sind für betroffene Menschen und Unternehmen oft katastrophal.
Überreaktionen auf beiden Seiten führen immer weiter in eine ausweglose Situation und am Ende zahlen Viele den Preis für Fehler Einzelner.
Hier kurativ einzugreifen, ist unsere Aufgabe. Kurativ heißt, wir wollen keine Niederschlagung, keinen Kampf, keine Schlacht führen, sondern eine Heilung herbeiführen. Eine Gesundung eines Unternehmens kann nur in Verbindung mit der Gesundung seiner Kunden erfolgen. Bleibt bei einem von beiden Seiten eine Wunde zurück, ist die Entzündung nur noch eine Frage der Zeit.
Den Studierenden diese Sicht der Dinge zu eröffnen und zu zeigen, dass Heilung nur erfolgen kann, wenn die Medizin vorher etwas bitter war, ist mein Antrieb für diesen Unterricht. Gleichzeitig will ich zeigen, dass es (fast) immer eine Heilung geben kann, auch wenn es zunächst nicht so aussieht.
Was genau unterrichten Sie?

Wie in jeder Sprache gibt es auch in der Krisenkommunikation einen “Wortschatz”, also das Wissen um die Zusammenhänge und Möglichkeiten in solchen Situationen. Und es gibt eine “Grammatik”, also eine standardisierte Abwicklung von Krisensituationen. Wie in jeder Grammatik, entsteht dadurch nicht etwa immer dasselbe, sondern es kann ein ganzes Universum an Chancen dadurch entwickelt werden.
Ich unterrichte den Wortschatz ebenso, wie die Grammatik. Doch es ist auch klar, dass niemand, der deutsche Worte kennt und die Zusammensetzung der Sätze, automatisch ein Goethe wird. Dazu gehört Freude an dieser Sprache und vielleicht auch die Freude an der Herausforderung.
Was können die Studierenden, wenn sie den Unterricht hinter sich haben?

Sie kennen die Zusammenhänge von Prävention und Krisenentwicklungen. Sie kennen auch die Abläufe innerhalb einer Kommunikationskrise. Ich hoffe, sie haben erkannt, dass eine Änderung einer kritischen Situation nicht erfolgt, wenn man sich weigert, grundsätzliche Veränderungen durchzuführen, wenn man also aus der Sache nicht lernen will. Und wenn ich ganz gut war,  dann haben sie das Vertrauen entwickelt, nach Lösungen zu suchen und eine Situation niemals einfach aufzugeben.