23.7.14

bke berät seit zehn Jahren Eltern und Jugendliche online


Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) berichtete im Presseclub München über zehn Jahre Online-Beratung
‚Wir sind oft erste Ansprechpartner bei schwierigen Themen‘
Neue Leiterin der Onlineberatung Maria Große Perdekamp will per App Jugendliche besser erreichen
Seit zehn Jahren erhalten Eltern  und Jugendliche von 14 bis 21 Jahren bei der Onlineberatung www.bke-beratung.de Hilfe und Unterstützung zu allen Lebensfragen durch ausgebildete Fachkräfte. Über Themen und Trends diskutierten Fachleute der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) am 22. Juli 2014 bei der Jubiläums-Pressekonferenz der bke-Onlineberatung im PresseClub München. Acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachlehrgänge Onlinejournalismus OJ50 und Pressearbeit online PO43 der Stiftung Journalistenakademie organisierten die Pressekonferenz gemeinsam mit der bke.  
Die Podiumsgäste (von links): Silke Naudiet, Christine Sutara, Maria Große Perdekamp, Jürgen Wolf (alle bke), Moderatorin Carolin Daucher (Stiftung Journalistenakademie) und Gabriela Lerch-Wolfrum (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration) 
Auf dem Podium stellte sich Maria Große Perdekamp als neue Leiterin der deutschlandweiten bke-Onlineberatung vor. Ihr Ziel ist es „Onlineberatung gut in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aus dem Modellprojekt ist ein etabliertes Angebot mit mehr als 70.000 registrierten Nutzern geworden“.  Gabriela Lerch-Wolfrum vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration unterstützt die bke-Onlineberatung von Beginn an: “Wir müssen sehen, dass wir die Jugendlichen erreichen und auch die Eltern ansprechen.“ Das Ministerium schätzt bei der bke-Onlineberatung die „Fachlichkeit und Schnelligkeit“ des Angebots.
Bke-Geschäftsführerin Silke Naudiet will die Onlineberatung in den Focus der Öffentlichkeit rücken. Sie denkt dabei dezentral: „Durch die örtlichen Erziehungsberatungsstellen werden wir bekannt“. Christine Sutara, als Koordinatorin seit zehn Jahren dabei, betreut heute fast 100 Berater und Beraterinnen. „Als wir 2004 anfingen, hatten wir nur sechs Fachkräfte, drei für die Eltern und drei für die Jugendlichen.“ Beratung ist anspruchsvoll: „Eine Mailberatung ist etwas völlig anderes als die Mails, die wir jeden Tag schreiben.“, erklärte Jürgen Wolf vom Evangelischen Beratungszentrum München. Ratsuchende sind hier auch mit schwierigen Fragen richtig: „Das anonymste Angebot, das es gibt, ist die Onlineberatung.“
Technisch hat sich bei der bke in zehn Jahren jede Menge getan. Gab es am Anfang nur die Mailberatung, kamen schnell verschlüsselte Chats hinzu, um Anonymität zu sichern. Acht bis neun Prozent der Nutzer gehen bereits über die neue bke-App mobil ins Beratungsangebot. Ob mobil oder klassisch: Die Beratung bleibt anonym und die Fachkräfte sind rund um die Uhr erreichbar. Knapp 70.000 Jugendliche und Eltern haben sich seit 2004 registriert, um das kostenfreie Angebot für ihre Fragen zu nutzen.
Zur Jubiläums-Pressekonferenz  "Zehn Jahre bke-Onlineberatung" hat das Presseteam der Journalistenakademie eine digitale Pressemappe erstellt, die im Netz unter www.journalistenakademie.de/presse zu finden ist.

Pressekontakt: Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG
Carolin Daucher und Nadine Ann Schundelmeier, Arnulfstraße 111-113, 80634 München, Tel. 089 13013257, Fax 089 131406, E-Mail: presseteam.bke@gmail.com

                         

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