24.2.14

Mehr Jobs im Fachjournalismus

Speziell bei Fachmedien stehen die Chancen auf eine journalistische Festanstellung für Akademiker nicht schlecht. Das ergab eine aktuelle Studie, die die Professoren Lutz Frühbrodt und Michael Sturm an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt unter 22 Fachmedien durchgeführt haben.

Ein weiteres Ergebnis:  War noch vor zwanzig Jahren eher die fachliche Eignung, beispielsweise ein ingenieurwissenschaftliches Studium, ausschlaggebend, setzen die Verlage heute auf eine fundierte journalistische Ausbildung. " Das Fachwissen spielt natürlich auch weiterhin eine wichtige Rolle, aber journalistische Qualität hängt nicht mehr nur vom Fachwissen ab, sondern auch von der Qualität der Recherche und der Darstellung", sagt Lutz Frühbrodt im Interview.

Zum Beitrag von Lutz Frühbrodt: Die neue Offenheit der Fachmedien
Zum Interview mit Lutz Frühbrodt in M - Menschen machen Medien

Fotoausstellung von Noah Cohen

Noch bis zum 30. April gibt es Fotos von Noah Cohen in der Fotogalerie Karin Schneider-Henn in München zu sehen. Die Ausstellung heißt "Stop-and-Go - Zeitabstände in Israel". Noah Cohen lebt seit vielen Jahren in Deutschland, reist aber häufig in sein Heimatland Israel. Sein fotografischer Blick auf Israel ist der des Insiders und des Outsiders in einem.

Noah Cohen ist Kursteilnehmern der Journalistenakademie aus vielen Fotografie-Workshops bekannt.


Fotogalerie Karin Schneider-Henn
Ismaninger Str. 74
81675 München

22. Februar -30. April 2014
Di-Fr 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung

18.2.14

So viele Menschen wie nie zuvor in Medienberufen



Mit etwas mehr als 5000 Festangestellten in Redaktionen ist München die drittgrößte Medienstadt, dicht gefolgt von Köln. Auf Platz Eins liegt Berlin mit 6369, auf Platz Zwei Hamburg mit 6022. Leipzig belegt den achten Platz. Insgesamt sind aktuell mehr als 70.000 Menschen in journalistischen Berufen angestellt, das sind deutlich mehr als von zehn Jahren (ca.60.200). Damals wurden auch noch Beschäftigte in PR-Berufen mitgezählt, die die Arbeitsagentur heute getrennt erfasst. Der Anstieg liegt also noch deutlich höher.

Hinzukommen freiberuflich arbeitende Journalistinnen und Journalisten. In Berlin geht die Zahl derjenigen, die als Freie über die Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, deutlich in Richtung 10.000. Insgesamt geht das Statistische Bundesamt von mehr als 166.000 journalistisch Tätigen in Deutschland aus, Tendenz steigend.

Quellen: Statistik der Bundesagentur für Arbeit/KSK/eigene Recherchen/Journalist 2/2014

11.2.14

Medienkonvergenz bei Inhalten und Technologien: Nutzung verbreitet sich rasant

Die Konvergenz von Medieninhalten und Medientechnologien nimmt Fahrt auf. Der Convergence Monitor befragt seit 2008 jährlich etwa 1 500 Personen im Alter zwischen 14 und 64 Jahre. Inzwischen haben bereits 44 Prozent der Zuschauer Zugriff auf zeitautonom nutzbaren TV-Content. Bei den jungen Jahrgängen ist der Anteil überdurchschnittlich. Die Ergebnisse zur Marktdurchdringung neuer Medientechnologien weisen eine schnelle Etablierung HD-fähiger Bildschirme nach, deren Verbreitung im Jahr 2008 bei 12 Prozent lag. 2013 verfügten bereits 58 Prozent der Haushalte über einen solchen Bildschirm. Im Hinblick auf IPTV ist die Bekanntheit der Technologie zwar von 38 Prozent 2008 auf 59 Prozent 2013 gestiegen, die Anschaffungsabsicht für IPTV liegt mit 3 bis 6 Prozent aber noch auf geringem Niveau.

Zum Kurztext und dem gesamten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der MediaPerspektiven

Mediengespräch Medienkompetenz: Interviews und Texte zum Nachlesen

Beim 57. Münchner Mediengespräch am 22. Januar 2014 diskutierten Klaus Lutz, Pädagogischer Leiter des Medienzentrums Parabol Nürnberg, Martina Mühlberger, Bayerische Landeszentrale für Neue Medien und Dr. Ulrike Wagner, Direktoriumsmitglied und Leiterin der Forschungsabteilung am JFF Institut für Medienpädagogik über das Thema Medienkompetenz. Mehr als 40 Journalisten, Pädagogen und Medieninteressierte stellten den Podiumsgästen jede Menge Fragen, die kontrovers diskutiert und sachkundig beantwortet wurden.  Peter Lokk von der Stiftung Journalistenakademie moderierte.


Was kann Medienpädagogik leisten, um für politisches Gestalten zu interessieren und echte, kritische Medienteilhabe zu ermöglichen? Wer am 22. Januar nicht dabei sein konnte, findet Antworten in den Interviews mit Podiumsgästen und Veranstaltern sowie Hintergrundtexte zu Medienkompetenz und Medienpädagogik in der digitalen Pressemappe, welche die Lehrgänge Onlinejournalismus OJ48 und Pressearbeit online PO41 der Stiftung Journalistenakademie erstellt haben. In diesem Jahr laden die Stiftung Journalistenakademie und das Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung zu drei weiteren Mediengesprächen ein. Interessierte können sich beim Bayernforum auf die Einladungsliste setzen lassen.

Jugendstudie: Wer News liest, ist schlauer

Wie wirkt sich Mediennutzung auf das politische Wissen von Jugendlichen aus? In der aktuellen Ausgabe der "MediaPerspektiven" berichtet Josephine B. Schmitt über eine Befragung von 571 Schülern der Klassenstufen 8 bis 12 im April/Mai 2013. Thema war: Wie eignen sich Jugendliche politisches Wissen an?

Bei der Auswahl der Medien schätzen die Jugendlichen klassische Qualitätskriterien wie Aktualität und Neutralität. Jedoch wünschen sie sich auch bunte und vermischte Themen sowie unterhaltsame Inhalte. Interessanterweise verfügen Nutzer von professionellen journalistischen Angeboten über ein deutlich höheres politisches Wissen verfügen als Gleichaltrige, die sich auf andere, weniger professionelle Angebote verlassen. Haupt- und Realschüler bewerten jedoch die Verständlichkeit der öffentlich-rechtlichen Nachrichtenquellen negativer als Gesamtschüler und Gymnasiasten und ziehen die Angebote privater Rundfunksender in Bezug auf Verständlichkeit vor.

Zum Kurztext und zum kompletten Beitrag

3.2.14

BR: Multimedia-Dossier Rechtsextremismus

Der Bayerische Rundfunk (BR) hat ein Multimedia-Dossier zum Thema Rechtsextremismus veröffentlicht. Es bietet Reportagen und Analysen aus den Redaktionen des BR. Themen sind nicht nur die Neonazi-Subkultur, sondern auch Initiativen gegen Neonazis.
Zum BR-Dossier Rechtsextremismus
Datenjournalismus: Auf dieser interaktiven Karte des BR werden rechtsextreme Aktivitäten in Bayern veranschaulicht.