30.5.15

Neue App der Arbeitsagentur

Mit einer neuen App macht die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Informationen rund um Arbeit, Ausbildung und Beruf mobil verfügbar. Über diese App können alle Internet-Angebote der BA aufgerufen werden. Dazu gehören beispielsweise die Jobbörse, Berufe-TV, Planet-Beruf sowie alle statistischen Daten zum Arbeitsmarkt.

Die neue APP gibt es für Android und iOS. Sie liefert Informationen zu den Themen Arbeit und Vermittlung, Arbeitgeber, Ausbildung, Geldleistungen, Qualifikation sowie Zahlen, Daten und Fakten zur mobilen Nutzung ans Smartphone. Weitere Funktionen sind die Dienststellensuche vor Ort oder die Merkliste, in der Informationen abgespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt direkt abgerufen werden können. Die App mit dem erklärungsbedürftigen Namen "bringt weiter" ist ab sofort zum Download im Google-Play-Store oder im App-Store erhältlich.

10.5.15

Werbung: Wie effektiv ist Storytelling?

Wie effektiv ist es, Werbebotschaften als Geschichten zu verpacken? Unter den Begriffen „Storytelling“ und „Narrative Persuasion“ werden die Effekte des Geschichtenerzählens von der Werbewirkungsforschung seit Jahren evaluiert. Aktuelle Studien belegen, dass Werbung umso erfolgreicher ist, je stärker sich der Rezipient in die dargebotene Geschichte hineingezogen fühlt.

Der Forschungsdienst in der aktuellen Ausgabe der "Media-Perspektiven" zeigt außerdem, dass die Anknüpfung an eigene Erfahrungen und Erlebnisse die Beschäftigung mit den gesehenen Inhalten und die anschließende Bewertung stützt. Das Involvement wird zusätzlich gefördert, wenn zwischen dem umgebenden redaktionellen Programm und der Werbebotschaft ein hohes Maß an Kongruenz besteht, also beispielsweise die gleichen Personen auftreten.
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9.5.15

Beim Alternativen Medienpreis mitfeiern: 22.5., Eintritt frei!

Wer wird einer der neun Gewinner beim Alternativen Medienpreis 2015? Die 23 Nominierungen in den Kategorien Print, Internet, Audio/Hörfunk, Video/Film und Medienkritik stehen fest. Die Preisträger des Jahres 2015 werden am 22. Mai bekanntgegeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 22. Mai um 20 Uhr in der Nürnberger Akademie statt

Die Vorjury des Alternativen Medienpreises 2015 hat 20 Einsendungen in den vier Kategorien Print, Internet, Audio und Video sowie drei für den Sonderpreis Medienkritik nominiert. Aus den nominierten Beiträgen wählen die Jurys derzeit die neun Preisträger des Jahres 2015 aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bewerbungen mit 179 Einsendungen auf dem hohen Stand des Vorjahres. "Das zeigt, dass kritischer Journalismus wichtig ist und bleibt", freut sich Wettbewerbskoordinator Peter Lokk von der Nürnberger Medienakademie. Die Preisträger werden am 22. Mai 2015 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 22. Mai 2015 um 20 Uhr in der Nürnberger Akademie statt. Für den musikalischen Hintergrund und rockigen Sound sorgen am 22. Mai vier Musiker von Cosmic Urban Beat Engine (C.U.B.E.) aus Leipzig. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter www.alternativer-medienpreis.de.



Nominiert in der Rubrik Print sind der Bayerischer Flüchtlingsrat und Mathias Weinzierl mit "Hinterland. Das Magazin für kein ruhiges" (www.hinterland-magazin.de), Friedrich Burschel mit "Dicke Luft in A 101" und Juliane Schiemenz mit "Alzheimer on the road". Mit "Ich bin ich. Und wer bist du?" sind Susanne Zehetbauer, mit einer Artikelserie über Kühne & Nagel Hennig Bleyl sowie mit dem Beitrag "Offene Rechnungen" Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch in der Vorauswahl.

In der Kategorie Internet sind Nathanael Meyer mit www.poltec-magazin.de, Christina Schmitt mit www.einundleipzig.de, Jim Tobias mit www.after-the-shoah.org sowie Isabelle Buckow und Christian Werner mit "Die Pest auf Madagaskar" nominiert.

"Rechtsweg ausgeschlossen? Mercedes-Benz Argentina - ein Präzedenzfall" von Gaby Weber, "NAFTA. Oder: Blaupause des neoliberalen Investitionsregimes" von Barbara Eisenmann sowie "Feuerzeichen. Die Selbstverbrennung des Kaveh Yazdani" von Egon Koch sind in der Rubrik Audio in der Vorauswahl. Das BAHTALO-Projekt von Monika Hanewinkel und das Feature "Kreativ, aber günstig" von Gesche Piening sind ebenfalls nominiert.

In der Kategorie Video sind Donald Muldrow Griffith mit "Happy Berlin THE COLLEGIUM Television Dancers", Felix Boehm mit "Schweinemilch" und Guido Reuter mit "Europas arme Kinder" in der Vorauswahl. Claus Hanischdörfer ist für "TÖDLICHES RISIKO - viele Waffen, kaum Kontrollen", Anja Krug-Metzinger für "Helden der Zukunft" nominiert.

Rita Vock ist mit ihrem Beitrag "Vergessene Nachrichten", Alexander Hauk mit dem "Protestonaut-Kalender" sowie Dirk Asendorpf mit "Skandal! Das Geschäft mit der Empörung" in der Auswahl für den Sonderpreis Medienkritik.

Der Alternative Medienpreis zeichnet seit 16 Jahren Journalistinnen und Journalisten aus, die Themen mit neuen Ansätzen oder medienübergreifend behandeln. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten und Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden. Darstellungsformen, Formaten und Themen der Publikationen sind keine Grenzen gesetzt. Die Wettbewerbsbeiträge kommen sowohl aus nichtkommerziellen wie auch aus etablierten Medien, die neue Ansätze unkonventionell aufgreifen. In den Kategorien Print, Internet, Audio/Hörfunk und Video/Film werden je zwei Preise zu 500 Euro vergeben. Der zum dritten Mal ausgeschriebene Sonderpreis Medienkritik ist ebenfalls mit 500 Euro dotiert. Der Alternative Medienpreis wird 2015 bereits zum 16. Mal verliehen.

Terminhinweis: Pressekonferenz und Fototermin mit den Preisträgern im Vorfeld der Verleihung am Freitag, 22. Mai 2015, um 13 Uhr in der Nürnberger Akademie, Gewerbemuseumsplatz 2, Raum 4.23 (4. Stock).

Informationen zum Alternativen Medienpreis 2015:
Gabriele Hooffacker, Stiftung Journalistenakademie, Tel. 089 167 51 06
Peter Lokk, Nürnberger Medienakademie e.V., Tel. 0911 43 58 67
E-Mail medienakademie@link-m.de, Internet www.alternativer-medienpreis.de

7.5.15

Mediengespräch zur Zukunft des Journalismus: Highlights als Video online


60. Münchner Mediengespräch am 1. April, 19.30 Uhr
Zukunft des Journalismus:
Wie verändert der Medienwandel die Arbeit der Medienschaffenden?

Orange Bar, der Veranstaltungsraum von Green City Energy, Zirkus-Krone-Str. 10, 80335 München (Tram/S-Bahn Hackerbrücke)
Ab sofort sind die Highlights aus dem 60. Mediengespräch bei YouTube online zu sehen.

München. Wie verändern die neuen Kanäle die klassischen Medien? Und wie sieht die Rolle von Journalistinnen und Journalisten in der Zukunft aus? Was bedeutet das für die Medien? Was heißt das für die Medienpolitik? Anlässlich von 15 Jahren Journalistenakademie und 15 Jahren Bayernforum diskutieren Prof. Dr. Michael Haller, Universität Leipzig / Institut für Praktische Journalismus- und Kommunikationsforschung Leipzig, Stephan Goldmann, Journalist und Web-Publisher (www.myhighlands.de und www.lousypennies.de) und Jessica Schober, Journalistin und Autorin (www.wortwalz.de) am Mittwoch, 1. April 2015 ab 19.30 Uhr. Das 60. Münchner Mediengespräch findet dabei erstmals in der Orange Bar, Zirkus-Krone-Str. 10, 6. Stock, 80335 München (Tram/S-Bahn Hackerbrücke) statt. Prof. Dr. Gabriele Hooffacker (Stiftung Journalistenakademie) moderiert die Runde.

15 Jahre, 60 Termine: Die Münchner Mediengespräche ziehen um in die Orange Bar

In der neuen Ära der Mediengesellschaft mit ihren zahllosen Kommunikations-Channels arbeiten viele Journalistinnen und Journalisten freiberuflich für unterschiedliche Medien. Ihre Aufgaben und Funktionen sind vielfältig. Hinzu kommt ein „schleichender“ Funktionswandel des Journalismus, der das Berufsbild nachhaltig verändert. Journalistin zu sein, verlangt unabdingbar nach digitaler Kompetenz. Wie nehmen die Journalistinnen und Journalisten selbst diese Veränderungen wahr? Welche Folgerungen können daraus für künftige Tätigkeitsfelder gezogen werden? Welche neuen Formen des Journalismus haben sich entwickelt, was hat sich wie verändert? Welchen Wert hat Journalismus noch - und was muss der Demokratie guter Journalismus wert sein? Das BayernForum bittet um Anmeldung unter zum 60. Mediengespräch unter bayernforum@fes.de. (1684 Zeichen)
 
Die Orange Bar erreichen Sie am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Alle S-Bahn-Linien halten an der Hackerbrücke, von dort sind es nur rund 400 Meter. Noch näher liegt die Straßenbahnhaltestelle "Hackerbrücke", die Sie mit den Tram-Linien 16 und 17 erreichen. Für Anreisende mit dem Auto verfügen wir über einige wenige Parkplätze, in der unmittelbaren Umgebung sind in der Regel weitere Parkplätze zu finden. Die Räume der Orange Bar finden Sie im Gebäude in der Zirkus-Krone-Straße 10, Ecke Georg-Schätzel-Straße, im 6. Stock. Den Veranstaltungsraum erreichen Sie bequem per Aufzug.

Die Münchner Mediengespräche bieten ein regelmäßiges Diskussionsforum mit dem Ziel, neue Entwicklungen in Presse, Hörfunk, Fernsehen und Internet kritisch zu beleuchten. 1999 luden das BayernForum und die Journalistenakademie in München zum ersten Mediengespräch ein. Gäste waren seither beispielsweise Walther von La Roche, Volker Herres, Karl Forster, Romy Fröhlich, Sissy Pitzer, Rainer Tief, Volker Lilienthal, Detlef Esslinger, Herlinde Koelbl und Hans-Jochen Vogel. Im April 2015 beschäftigt sich das 60. Münchner Mediengespräch mit der Zukunft des Journalismus.