26.6.15

Abschlussprojekt: Neuer Webauftritt www.schachstiftung-muenchen.de


Bei der Münchener Schachstiftung dreht sich alles um Schach und um soziale Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören beispielsweise Schachkurse für Kinder an der Paulcke-Schule im Brennpunktviertel Hasenbergl,  Schachkurse für Flüchtlingskinder und -jugendliche an der SchlaU-Schule und für körperbehinderte Kinder und Erwachsene an der Pfennigparade in München. Die Münchener Schachakademie ist Träger der Angebote, die Münchener Schachstiftung sorgt für die finanziellen Mittel. Wer Gutes tut, braucht Öffentlichkeit: 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC-1 und Pressereferent/in Crossmedia PC-1 der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG in München haben im März und April 2015 im Auftrag der Münchener Schachstiftung den Webauftritt www.schachstiftung-muenchen.de neu konzipiert und erstellt. Er informiert über die Projekte und Aktivitäten der Stiftung in München.

Der neue Webauftritt www.schachstiftung-muenchen.de

Neue informative Texte, viele neue Fotos, ein packender Videofilm und ansprechendes Design bringen die vielfältigen Projekte und Aktivitäten der Münchener Schachstiftung bestens zur Geltung. Journalisten können im Pressebereich Pressemitteilungen und Pressefotos downloaden. Auch der Facebook-Auftritt der Schachstiftung wurde in den neuen Webauftritt zum Corporate Design passend integriert. Schwerpunkte der Umsetzung waren sowohl die Migration der technischen Plattform von Joomla auf Wordpress als auch die professionelle optische Neugestaltung derWebsite sowie die Optimierung der Menüführung und die redaktionelle Bearbeitung der Texte. "Im Ergebnis ist die Münchener Schachstiftung äußerst zufrieden mit der überaus gelungenen Umsetzung des Webauftritts, die unsere anfänglichen Erwartungen bei weitem übertroffen hat", freut sich Stiftungsvorstand Gerald Hertneck. Die Journalistenakademie bedankt sich im Namen der Projektgruppe für die gute Zusammenarbeit beim Erstellen des neuen Webauftritts.

22.6.15

Rückblick: 15. Wikipedia-Fotoworkshop Zeitgeschichte und Fotografie

Fachtagung 
Die freie Enzyklopädie Wikipedia: Zeitgeschichtliche Themen in der Fotografie
Zeitgeschichtliche Dokumente oder wertlose Überbleibsel:
Was soll mit der Architektur des Dritten Reiches geschehen? 
Nürnberg, 24.-26. April 2015

Schon zum 15. Mal trafen sich im  April 2015 ehrenamtliche Fotografen der deutschsprachigen Wikipedia in Nürnberg zum Fotoworkshop "Zeitgeschichtliche Themen in der Fotografie" in Nürnberg. Organisiert werden die Workshops von der Nürnberger Medienakademie e.V. gemeinsam mit dem Bayerischen Seminar für Politik e.V. München. Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann ehrenamtlich mit seinem Wissen beitragen. Seit Mai 2001 sind so 1.825.892 Artikel in deutscher Sprache entstanden (Stand: Juni 2015). Themenfelder sind Geografie, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Region, Sport, Technik und Wissenschaft.

Vor dem Dokumentationszentrum Reichstagsparteigelände startet die Exkursion.

Thema war diesmal neben fotofachlichen Workshops der Umgang mit architektonischen Relikten aus dem Dritten Reich. Politik und Geschichte sind zentrale Themen der deutschsprachigen Wikipedia. Die jüngere Zeitgeschichte nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. Die Themen werden dabei zunehmend mit Bildquellen erschlossen und verständlich gemacht. Unsere Tagung bringt Autoren und Fotografen, aber auch Organisatoren von Wikipedia zusammen. Dabei werden Handlungsansätze und Strategien diskutiert, wie komplexe politische, wirtschaftliche und soziale Themen von betroffenen und politisch interessierten Bürgern erarbeitet und durch Wikipedia der politisch interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden können.
Historikerin Nina Lutz stellt das Zeppelinfeld vor

Fotografie und Zeitgeschichte: Projekt "Lernort Zeppelinfeld" 
(mit Exkursion zum Zeppelinfeld auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände)

Seit Jahren werden Schäden und Verfall der Zeppelinhaupttribüne und der Wallanlagen trotz des kontinuierlichen Bauunterhalts immer deutlicher. Regen und Frost haben den 1935/37 entstandenen Bauwerken immer mehr zugesetzt. Ein Expertenteam bereitet ein Instandsetzungskonzept vor, das musterhaft im Jahr 2015 umgesetzt werden soll. Auf dieser Basis sollen die Kosten für die gesamte Anlage ermittelt werden. Durch den Erhalt der architektonischen Zeugnisse der ehemaligen NS-Reichsparteitage will die Stadt Nürnberg künftigen Generationen das historische Areal als authentischen Lernort bewahren.

Diese Treppen führen  zur abgebrochenen Seitentribüne der Zeppelinarena.

In der aktuellen Diskussion ist der Erhalt der Anlagen umstritten. Nürnbergs ehemaliger Kulturreferent Hermann Glaser setzt sich dafür ein, die Anlagen gezielt verfallen zu lassen und sieht das als historischen Prozess. Die Stadt Nürnberg will das Zeppelinfeld als zeitgeschichtliches Relikt erhalten und behutsam sanieren. Nach der wissenschaftlich fundierten Einführung durch die Historikerin Nina Lutz von Geschichte für alle e.V. konnten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung fotografieren und die historischen Bauwerke im Bild festhalten.

Unkontrollierter Umbau: Pflanzen siedeln sich in den Fugen der Treppen an.

Die Referentin sieht das Zeppelinfeld, neben dem Luitpoldhain der einzige fertiggestellte Bau auf dem Reichsparteitagsgelände, als „Burg der Volksgemeinschaft“. Die Anlage mit 34 Türmen ist auch nach der 1967 erfolgten Sprengung der Seitentribünen der ideale Lernort, um die steingewordene Ideologie der Nationalsozialisten in ihrer Gigantomanie zu begreifen.
34 dieser Türme umrahmen das historische Zeppelinfeld.

Zeitgeschichte und Fotografie: 
Kopfbau des Postgebäudes am Nürnberger Bahnhofsplatz
(mit Exkursion zum Hauptpostamt am Bahnhofsplatz sowie zum im Umfeld gelegenhen ehemaligen Gauhotel und Gauhaus) 

Der Kopfbau des Postgebäudes am Hauptbahnhof
Der Kopfbau des Postgebäudes am Bahnhofsplatz, ein aus den frühen dreißiger Jahren stammender Bau, soll abgerissen werden. Die Altstadtfreunde dagegen wollen es erhalten: "Es ist ein absolut erhaltungswürdiges Gebäude und prägt das Stadtbild. An dem Gebäude lassen sich wesentliche Architekturströmungen des 20. Jahrhunderts ablesen: die Moderne, der Umbau durch die Nazis und der behutsame Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Es wäre ausgesprochen schade, wenn das Gebäude verschwinden würde“, erklärt der Vorsitzende der Altstadtfreunde Karl-Heinz Enderle Der Kopfbau steht nicht unter Denkmalschutz und der Stadtrat hat sich nicht für seinen Erhalt ausgesprochen. Die Geschichte Nürnbergs spiegelt sich in der Hausgeschichte wider.

Der Fries über dem Eingang zum Postgebäude am Hauptbahnhof

Nach kurzen einführenden Referaten vor Ort durch Peter Lokk konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Kopfbau des Postgebäudes, das ehemalige Gauhotel, das nach 1945 zum American Bavarian Hotel wurde und nach langem Leerstand jetzt umgebaut wird und wieder als Hotel betrieben werden soll, sowie das ehemalige Gauhaus, heute Sitz des Verlags Nürnberger Presse, im Bild festhalten.

Das ehemalige Gauhotel wird nach langem Leerstand derzeit umgebaut.

Fazit der Teilnehmenden: Es ist möglich, zeitgeschichtliche Bauten aus dem Dritten Reich bewusst für neue Zwecke zu nutzen, wie es beim Gauhaus oder beim Gauhotel geschehen ist, solange die Geschichte der Bauten präsent bleibt und kritisch thematisiert wird. Den Kopfbau der Hauptpost abzureißen hingegen wäre eine vertane Chance, eine solche Umnutzung zu wagen.

Gelungene Konversion: Das ehemalige Gauhaus ist heute Sitz der Verlagsgruppe Nürnberger Nachrichten.
Die freie Enzyklopädie Wikipedia: Ein Forum für dokumentierte Zeitgeschichte

Wikipedia kann im Themenfeld Zeitgeschichte Archiv- und Dokumentationsaufgaben übernehmen und im Bild Geschichte als Teil kollektiver Erinnerung festhalten und verfügbar machen. Aufgrund der Qualitätsdefinitionen ist eine genaue Zuordnung von Dokumenten nicht nur möglich, sondern Grundsatz. Somit sind die Fotografen in der Wikipedia sachkundige Dokumentare, Mittler und Akteure der Zeit- und Alltagsgeschichte.

Geschichte zum Nachlernen: Der Fries auf der Rückseite des früheren Gauhauses

Der 16. Wikipedia-Fotoworkshop findet im April 2016 statt. Vorschläge für die Referate und Exkursionen werden gerne berücksichtigt. Anfragen richten Sie bitte an medienakademie@link-m.de

Peter Lokk

21.6.15

Relaunch: Webauftritt MAG's & More - Gesundheitsförderung in München


Der neu gestaltete Webauftritt www.mags-muenchen.de informiert über die Angebote des Vereins zur Gesundheitsförderung in München und die Aktivitäten seiner Nachbarschaftstreffs in mehreren Münchner Stadtvierteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachlehrgänge Onlinejournalismus OJ50 und Pressearbeit online PO43 der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG in München haben den Webauftritt www.mags-muenchen.de im Herbst 2014 für den Verein zur Förderung der Gesundheit, Kultur und Eigenverantwortung / Mag’s & More e.V.  neu konzipiert und erstellt. Nach letzten Anpassungen im Detail wurde der Webauftritt im Mai 2015 an Mag’s & More übergeben.

Der neugestaltete Webauftritt www.mags-muenchen.de von Mag’s & More
Die Projektgruppe konzipierte Webauftritt und Storyboard, entwickelte Webdesign und Layout des Webauftritts und übernahm die Text- und Bildredaktion. Nach Recherche bei der Mag’s & More-Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Kooperationspartnern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern entstanden sachkundige Infotexte, Porträts und Interviews. Für den neuen Webauftritt fotografierte das Projektteam in den Nachbarschaftstreffs und bearbeitete neues und vorhandenes Bildmaterial mit Photoshop. In der Mediathek stellen ein Audio-Podcast und zwei Videos die Arbeit von Mag’s & More in Bild und Ton vor. Ein Pressebereich und ein Facebook-Kanal ergänzen den mit dem CMS Wordpress erstellten neuen Webauftritt, den das von der Journalistenakademie geschulte Mag’s & More-Team ab sofort selbst pflegt und aktualisiert.

Der Verein zur Förderung der Gesundheit, Kultur und Eigenverantwortung / Mag’s & More e.V. ist äußerst zufrieden mit der überaus erfolgreichen Umsetzung des Webauftritts. Die Journalistenakademie wünscht dem Mag’s & More-Team weiterhin viel Erfolg bei seiner vorbildlichen gesundheitsfördernden Arbeit in München.

20.6.15

Pressekonferenz Große Freunde, Kleine Freunde PresseClub 22.6. 14 Uhr


Pressekonferenz: 
Schwerstkranke Kinder und Jugendliche brauchen ‚Große und Kleine Freunde‘
Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München-AKM sucht Hilfe für lebensbedrohlich erkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien
Ein eigenes Haus für die altersgerechte Unterbringung ist geplant

Montag, 22. Juni 2015, 14 Uhr PresseClub München, Marienplatz 22

Über die Arbeit der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München-AKM und die Kampagne ‚Große Freunde, Kleine Freunde‘ informierten bei der Pressekonferenz:

Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Schirmherrin AKM
Christine Bronner, Gründerin und Stifterin der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München-AKM
Günther Maria Halmer, Schauspieler, Botschafter der Stiftung AKM
Volker Stix, Geschäftsführer des FC Bayern Basketball, Großer Freund der Stiftung AKM
Prof. Dr. med. Michaela Nathrath, Professur TU-München, Klinikdirektorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Vorsitzende med. Fachbeirat Stiftung-AKM, Mitglied im Stiftungsrat
David Schachtschneider, ehemaliger Patient
Moderation: Petra Maaß und Erhard von Kuepach, Journalistenakademie

Die Stiftung AKM hilft Familien mit kranken Kindern


Seit Montag, 22. Juni, 15 Uhr ist die digitale Pressemappe zur Pressekonferenz mit Porträts, Interviews und Hintergrundmaterial unter www.journalistenakademie.de/presse online. Journalisten finden hier Pressefotos zum Download und Videos über die Arbeit der Stiftung AKM zum Einbinden in Onlineportale.

Die Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC2 und Pressereferent/in Crossmedia PC2 der Journalistenakademie München führten die Pressekonferenz im Auftrag der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München-AKM durch. Kontakt: team.journalistenakademie@gmail.com  


Pressekontakt: Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG, Erhard von Kuepach, Petra Maaß, Arnulfstraße 111-113, 80634 München, Telefon: 089 13 01 32 56, Fax: 089 13 14 06, E-Mail: team.journalistenakademie@gmail.com
Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München-AKM: Angela Zacher, Blutenburgstr. 64, 80636 München, Telefon: 089 218967-19, Fax 089 218967-17, Mobil: 0178 8058001, E-Mail: angela.zacher@kinderhospiz-muenchen.net, Internet: www.kinderhospiz-muenchen.net




14.6.15

Scrollytelling & Co.: Wer nutzt es, wer würde dafür zahlen?

Wer nutzt mobil neue onlinejournalistische Formen wie Scrollytelling? Und wer ist bereit, dafür zu zahlen? Erste Ergebnisse einer Studie von Cornelia Wolf und Alexander Godulla sind bei "Media-Perspektiven" nachzulesen.

Mobile Internetnutzer integrieren im Durchschnitt fünf Medien in ihr Repertoire, am häufigsten Fernsehen und stationäre sowie mobile Onlinemedien. Die Studie identifiziert vier Nutzertypen, die ihren Fokus entweder auf Online- oder Offlinemedien legen oder als Viel- bzw. Wenignutzer bezeichnet werden können.

Die innovativen Darstellungsformen zur Hintergrundinformation erwiesen sich als noch nicht sehr bekannt. Am ehesten kennen mobile Internetnutzer das Scrollytelling. Für Langformate, die ihren Themeninteressen entsprechen, würden mobile Internetnutzer auch bezahlen.

Zur Pressemitteilung bei "Media-Perspektiven", dort auch der gesamte Beitrag als PDF zum Download


Mit Pageflow erstellt: "Vergessene Nachrichten" beim Deutschlandradio

6.6.15

Studie: Fernsehen wird sich stark verändern

Konsumenten nehmen Medien nicht mehr getrennt als digitale oder Analog-Produkte wahr. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Outlook-Studie von Price Water Coopers (PWC). Sie identifiziert wachsende Nachfrage nach On-Demand-Inhalten im TV-Segment. Zudem sei 2017 mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung mit mobilem Internet-Zugang ausgestattet.

Bei den Medieninhalten stehe die “User Experience” im Mittelpunkt. Es sei von entscheidender Bedeutung, wie Medien ihre Inhalte aufbereiten und den Konsumenten präsentieren. Personalisierung und die Möglichkeit, Inhalte über verschiedene Geräte und Plattformen hinweg zu konsumieren, schreibt der Branchendienst Meedia. Zum kompletten Beitrag bei Meedia

Die weltweiten Umsätze in der Unterhaltungs- und Medienbranche werden in den kommenden fünf Jahren um durchschnittlich 5,1 Prozent pro Jahr zulegen. Zwischen 2014 und 2019 sollen die Gesamterlöse von 1,74 auf 2,23 Billionen US-Dollar steigen. Die deutsche Medienbranche liege, so PWC, mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 1,8 Prozent im Mittelfeld. Zur kompletten Pressemitteilung von PWC