30.7.15

Neues Dossier Perspektiven: Glück, Frieden und volle Züge


Acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lehrgänge Online-Redakteur/in Crossmedia OC-3 und Pressereferent/in Crossmedia PC-3 der Münchner Journalistenakademie haben für ihr neues Dossier das Thema Perspektiven gewählt. Im Essay „Das kleine bisschen Glück“ klärt Elisa Aichner die Fragen "Wie werde ich glücklich?" und "Wann kommt das Glück endlich zu mir?" Das Interview von Karolina Holz mit einem Lehrer, der Schülern durch Kreativität neue Perspektiven bietet, steht unter dem vielversprechendem Titel „Ich bin bereit, Opfer zu bringen“. In seinem Bericht #KeinWiderspruch: Erfolgreich mit Behinderung“ stellt Sebastian Löw ein außergewöhnliches Projekt vor. Und im Interview „Bio für den Frieden“ von Marija Malena geht es um ökologische Landwirtschaft, die uns vor Kriegen bewahren kann. Aber auch gutes Essen ist eine echte Perspektive: In ihrer Kneipenkritik „Vesper vespern in der Vesperia" präsentiert Karolina Holz ein neues Lokal in der Münchner Isarvorstadt.


Die Startseite des neuen Dossiers Perspektiven der Journalistenakademie

In den Beiträgen hat das Autorenteam nicht nur ganz unterschiedliche Themen aufgegriffen, sondern auch eine große Palette an Darstellungsformen bedient. In ihrer Reportage „Für immer Domina“ schildert Marija Malena die Arbeit einer Münchener Domina und ihre Motivation. „Alte(r), siehst Du gut aus“: Margit Pabst-Lesem führte ein Interview mit Thomas Osterkorn, Chefredakteur von VIVA, das im Dossier Perspektiven zu lesen ist. In ihrer Glosse „Renn Baby! Renn“ geht es um Eltern und Kinder von heute und ihren Alltag. Wenn jemand auf Reisen geht, dann kann er viel erzählen: Die Glosse „Mir geht es gut“ von Kerstin Schröder handelt vom ganz normalen Wahnsinn in vollen Zügen. Und in ihrer Reportage „Auch Knaben lieben Kräuter“ geht es um eine Naturwanderung und seltene Pflanzen im Isartal. Auch Forschung kann Perspektiven eröffnen: Im Interview „Eine Pusteblume macht mobil“ von Sandra Seifert ist das Thema der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in der Automobilindustrie.

Die Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge in den journalistischen Unterrichtseinheiten und der folgenden Dossierphase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Fast alle Fotografien wurden extra für das Dossier Perspektiven aufgenommen und bearbeitet. Das Dossier ist als Onepager in Punkto Gestaltung auf dem neuestem Stand und lesefreundlich aufgebaut. Die Autorinnen und Autoren freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

29.7.15

Hass im Netz und was man dagegen tun kann

In den Sozialen Netzwerken wird zurzeit heftig Propaganda gegen Flüchtlinge betrieben. Auf Facebook und weiteren Plattformen kursierte ein Foto, das Flüchtlinge in Dresden auf einer Mauer zeigte, angeblich einer Friedhofsmauer. Von "Störung der Totenruhe" war die Rede oder "sich unter aller Sau aufführen". PEGIDA-Chef Lutz Bachmann kommentierte zynisch "Die armen, traumatisierten Ärzte, Ingenieure und Kinder bereichern die Bremer Straße."

Tatsächlich war der Sachverhalt ein anderer, wie ein YouTube-Video erklärt und dabei die Propaganda dekonstruiert: Ein Transporter hielt am Matthäusfriedhof, einem stillgelegten Friedhof, um eine Lieferung mit Obst für die Flüchtlinge zu verteilen. Die Flüchtlinge, darunter auch Kinder, eilten zu dem Tor, hinter dem der Wagen hielt, um sich frische Bananen, Pfirsische oder Äpfel zu holen. Als ein Rentnerpaar dort vorbeikommt, reicht ein Flüchtling der Dame zwei Bananen, will sein Obst mit den Spaziergängern teilen. Einen umfassenden Beitrag dazu gibt es unter dem Titel "Die Wahrheit über die Flüchtlinge auf der Friedhofsmauer" bei Mopo24.

Wie umgehen mit Hass im Netz? Einen guten Beitrag mit Tipps und Ratschlägen hat das Netz gegen Nazis zusammengestellt. Es handelt sich um den vierten Teil einer sehr informativen Serie zum Thema Hass im Netz (Links zu den vorangegangenen Beiträgen finden sich dort).
Bild: Ein Flüchtling will in Dresden Obst mit Deutschen teilen

25.7.15

Onlineredakteur/in, Pressereferent/in, Videoreporter/in: Jetzt einsteigen


Seit 27. Juli 2015 laufen die Kurse, und Sie können noch dabei sein: Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Onlinekenntnisse erwerben oder in die Berufsfelder Pressearbeit klassisch und online und Videojournalismus wechseln will, ist für die aktuellen Kurse Onlineredakteur/in Crossmedia, Pressereferent/in Crossmedia sowie Videoreporter/in Crossmedia an der Journalistenakademie bestens geeignet. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in mehreren kursbegleitenden Praxisprojekten. Die hier entstandenen Online-Dossiers, digitalen Pressemappen, Videos und Webauftritte finden Sie in der Rubrik Projektarbeiten auf www.journalistenakademie.de. Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Lehrgangsende die neu erworbenen Kenntnisse. Der Einstieg in einen der drei Lehrgänge ist für Kurzentschlossene bis zum 10. August problemlos möglich.


Die Journalistenakademie in München, Arnulfstr. 111-113: Herzlich willkommen!

Die Journalistenakademie optimiert und zertifiziert die Inhalte und Abläufe ihrer Vollzeitkurse regelmäßig . Mit den neuen Lehrgangsbezeichnungen sind sie seit 2014 noch besser auf die Wünsche des Arbeitsmarkts ausgerichtet. Die Kurse Onlineredakteur/in Crossmedia OC4, Pressereferent/in Crossmedia PC4 sowie Videoreporter/in Crossmedia VC1 haben am 27. Juli 2015 begonnen und laufen bis zum 22. Januar 2016.

Jeder drei der Kurse dauert sechs Monate und ist nach AZAV zertifiziert. Deshalb kann er durch den Bildungsgutschein gefördert werden und ist für die Teilnehmenden dann kostenfrei. Unsere Vermittlungsquote ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegt bei durchschnittlich 90 Prozent. Gerne beraten wir und geben Tipps bei der Auswahl des richtigen Lehrgangs.

Weitere Informationen gibt es online unter www.journalistenakademie.de. Telefonisch erreicht man uns unter 089 1675106, per Mail unter info@journalistenakademie.de.

15.7.15

15 Jahre Journalistenakademie: Fotos vom Sommerfest am 17. Juli

2015 haben  wir am Freitag, 17. Juli, ab 19 Uhr "15 Jahre Journalistenakademie" gefeiert. Dozierende, Alumni und Alumnae und aktuelle Kursteilnehmer waren herzlich eingeladen - an die hundert waren da. Wer mit dabei war, findet sich vielleicht auf einem der Fotos wieder...

14.7.15

Pressekonferenz: 20 Jahre Betreuter Umgang 21. Juli 2015 10 Uhr


Einladung zur Pressekonferenz: Dienstag, 21. Juli 2015, 10 Uhr 
PresseClub München, Marienplatz 22 (S-Bahn/U-Bahn Marienplatz) 
 
Kinder sind oft die Leidtragenden, wenn die Eltern sich trennen: 

Seit 20 Jahren hilft der Betreute Umgang Kindern in München, den Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil zu erhalten / Das Begleiterinnen-Team sucht weitere Ehrenamtliche

Trennen sich die Eltern, geht der Kontakt zwischen Kind und einem Elternteil oft verloren. Sind die Eltern zerstritten, ist ein konfliktfreier Umgang in vielen Fällen nicht mehr möglich. Der Betreute Umgang, eine Einrichtung des Vereins für Fraueninteressen, hilft, den Kontakt zwischen Kindern und dem getrennt lebenden Elternteil herzustellen und zu erhalten.


20 Jahre erfolgreiche Arbeit sind ein Grund, zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Verantwortliches Miteinander im Interesse der Kinder lautet beim Betreuten Umgang von Anfang an die oberste Devise. Das Angebot kommt an, die Nachfrage steigt: Immer mehr Eltern wünschen sich für ihre Kinder den ‚Begleiteten Umgang‘ und die ‚Begleitete Übergabe‘.  

Wie ist der Betreute Umgang entstanden? Wie sieht die tägliche Arbeit aus? Was leisten die Ehrenamtlichen? Wem wird geholfen? Darüber informieren bei der Pressekonferenz:

Gabriele Buchwald, Gründerin und Leiterin ‚Betreuter Umgang‘
Dr. Jürgen Schmid, Familienrichter am Amtsgericht München
Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die den begleitenden Umgang betreut
Ein Elternteil, der mit Erfolg am begleitenden Umgang teilgenommen hat

Die Journalistenakademie unterstützt den Betreuten Umgang bei der Pressearbeit. Die digitale Pressemappe mit Porträts, Interviews, Fotos und Hintergrundinformationen finden Sie am 21. Juli 2015 ab 12 Uhr unter www.journalistenakademie.de/presse. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter ja.presseteam@gmail.com oder per Fax 089 13 14 06.

Pressekontakt: Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co.KG, Projektteam Betreuter Umgang, Marija Malena und Margit Pabst-Lesem, Arnulfstr. 111-113, 80634 München, Tel. 089 13013257, Fax 089 131406, Mail ja.presseteam@gmail.com

8.7.15

Nachrichten werden online und weiterhin klassisch genutzt

Um sich über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu halten, nutzen 57 Prozent der deutschen Onliner regelmäßig den Computer, jeder Dritte ein Smartphone und 16 Prozent ein Tablet. Jeder Vierte nutzt regelmäßig soziale Netzwerke, um sich über Nachrichtenereignisse zu informieren. Die gründlichere Nachrichtennutzung erfolgt aber noch immer stark über das Fernsehen und die Online-Angebote klassischer Medien. Dies sind Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2015“, dessen Befunde für Deutschland das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung am 16. Juni veröffentlicht hat.

Im internationalen Vergleich zeigt sich: Auch wenn die Nachrichtennutzung über mobile und soziale Medien steigt, so informieren sich die meisten doch über mehr als eine Quelle und kombinieren Fernsehen, Radio, Print und Online. Dies gilt über alle untersuchten Länder hinweg besonders für die über 45-Jährigen, die digitale Medien zunehmend als Ergänzung zu ihrem gewohnten Medienrepertoire nutzen. Die traditionellen Medienmarken spielen in fast allen untersuchten Ländern nach wie vor eine dominante Rolle, auch wenn sie vermehrt über Intermediäre angesteuert werden.

Zur Pressemitteilung des Hans-Bredow-Instituts