30.9.15

Fotos zum Mediengespräch: Social Media für Journalisten, 1.10.

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Wie generiert man für die eigene Person, die eigene Arbeit oder aber Projekte und Ideen Öffentlichkeit? Welche Rolle nehmen die Sozialen Medien darin ein? Beim 61. Münchner Mediengespräch am 1. Oktober, 19.30 Uhr, in der Orange Bar, diskutieren Macher/innen und Wissenschaftler/innen, wie Social Media den Journalismus verändert hat und wie man Social Media in Journalismus und für Kampagnen einsetzen kann.

Auf dem Podium: 
  • Stefan Primbs, Bayerischer Rundfunk, Autor von 'Social Media für Journalisten, 
  • Nadia Boegli, Geschäftsführerin und Mitgründerin 'The Changer', 
  • Dr. Christian Nuernbergk, IfKW der Universität München. 

Moderation: Prof. Dr. Gabriele Hooffacker, Journalistenakademie / HTWK Leipzig

Der Eintritt ist frei. Journalistenakademie und Friedrich-Ebert-Stiftung bitten um um Anmeldung per Email an bayernforum@fes.de.
Zum 61. Münchner Mediengespräch mit Ortsangabe, Wegbeschreibung, Anmeldemöglichkeit

22.9.15

Online-Journalismus: Jetzt als E-Book

Was ist erfolgreicher Online-Journalismus? Dieser Frage geht Gabriele Hooffacker in ihrem Lehrbuch-Klassiker Online-Journalismus (Reihe Journalistische Praxis / "Gelbe Reihe") nach, der soeben in der 4. unveränderten Auflage erschienen ist. Erstmals ist das Buch nun als E-Book verfügbar.

20.9.15

Journalistenakademie plant Kurs für Flüchtlinge

Viele der in Bayern schutzsuchenden Menschen verfügen über eine akademische Ausbildung, es fehlt ihnen jedoch an Sprachkenntnissen und IT- und Software-Skills für die berufliche Kommunikation in Deutschland. Die Münchner Journalistenakademie Dr. Hooffacker hat dazu ein Kurskonzept entwickelt. Der geplante 3-monatige Lehrgang vermittelt an Fachkräfte, die vor Kurzem angekommen sind und erste Deutschkenntnisse für die Alltagssprache erworben haben, kompakt deutsche Fachsprache mit dem Ziel der umgehenden beruflichen Integration. Derzeit wird das Curriculum für den Lehrgang in enger Abstimmung mit der der Agentur für Arbeit München erarbeitet; eine Zertifizierung wird parallel dazu eingeleitet.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles rechnet wegen der vielen Flüchtlinge in Deutschland im kommenden Jahr mit steigenden Arbeitslosenzahlen. Dem Deutschlandfunk sagte Nahles laut "Süddeutscher Zeitung", das bedeute eine besondere Herausforderung für die Arbeitsagenturen.

Erste Deutschkenntnisse werden derzeit von mehreren Organisationen vermittelt. Die Flüchtlingshilfe München hat ein Lehrheft zum Deutschlernen erstellt, das zur nichtkommerziellen Nutzung als Download bereitsteht.

Die Journalistenakademie sucht noch weitere Dozierende, die eine Ausbildung und Erfahrungen für Deutsch als Fremdsprache (Level B1) vorweisen können. Für weitere Informationen zum Lehrgang und der Lehrtätigkeit kontaktieren Sie bitte die Journalistenakedemie.

Update 23. September 2015: Die Arbeitsagentur München wird den Lehrgang nicht unterstützen. Sie ist der Ansicht, "dass kurz- und mittelfristig kein ausreichendes Klientel für die Ausstellung von Bildungsgutscheinen gemeldet sein wird." Als problematisch wird zudem die Voraussetzung des Sprachlevels von nur B1 angesehen.

Update 24. September 2015: Peter Lokk von der Journalistenakademie kümmert sich nun gemeinsam mit langjährigen Kooperationspartnern der Journalistenakademie im Bereich der Flüchtlingshilfe um die Weiterentwicklung und mögliche Umsetzung des Konzepts. Sobald sich hier etwas Konkretes ergibt, folgen weitere Informationen.

18.9.15

"Social Media verändern den Journalismus"

Social Media gehören inzwischen zum medialen Berufsalltag. Der richtige Umgang mit der Community und den Social-Media-Mechanismen entscheidet über den Erfolg. Der neue Band aus der Reihe Journalistische Praxis, auch Gelbe Reihe genannt, erklärt Strategie und Taktik für den journalistischen Einsatz von Social Media.

Den Webauftritt zum Buch gestalteten Studierende der HTWK Leipzig in enger Abstimmung mit dem Autoren. Als E-Book kann man "Social Media für Journalisten" hier bestellen.

Was Journalisten beachten müssen, erläutert Journalistische-Praxis-Autor Stefan Primbs im Interview.

11.9.15

Mediennutzung: Internet hinter Radio und Fernsehen

Das Internet sei aufgrund seines Multifunktionscharakters nicht mit den klassischen Medien vergleichbar, weil es nur teilweise für die Mediennutzung verwendet werde. Das hält die aktuelle ARD-ZDF-Online-Studie fest, die soeben veröffentlicht wurde. Demnach sind in der Gesamtbevölkerung von 107 Minuten täglicher Internetnutzung 81 Minuten Kommunikation, Spielen, Shopping, Suchanwendungen etc., 26 Minuten entfallen auf Mediennutzung. In der jungen Generation (14 bis 29 Jahre) beträgt die mediale Internetnutzung 48 Minuten pro Tag, während 139 Minuten auf nichtmediale Anwendungen entfallen.

Wenn man diese Definition voraussetzt, bleiben Radio und Fernsehen weiterhin die am meisten genutzten Medien: Gemessen an der Tagesreichweite liegen in der Bevölkerung ab 14 Jahren dann Fernsehen (Tagesreichweite: 80 %) und Radio (74 %) an der Spitze, vor dem Internet (46 %) und der Tageszeitung (33 %). Die ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation beobachtet seit nunmehr 50 Jahren Funktionen, Nutzung und Bewertung der Medien in Deutschland.
Zur vollständigen Pressemitteilung vom HR Die Studie im Einzelnen bei Media-Perspektiven