27.10.15

Kurse Onlineredakteur/in OC5 und Pressereferent/in PC5 laufen



Herzlich willkommen an der Journalistenakademie! Die sechsmonatigen Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC5 und Pressereferent/in Crossmedia PC5 haben am 26. Oktober 2015 an der Journalistenakademie München begonnen. Bis zum 16. November 2015 können Kurzentschlossene noch in die Lehrgänge einsteigen.

Die neuen Studierenden beim Kursstart in der Bibliothek der Journalistenakademie
Journalistisches Schreiben, Präsentation und Moderation, Fotografie und Bildbearbeitung, Kundenzeitschrift, Methoden der Pressearbeit, PR-Konzept und Strategie, digitale Pressemappen, Bewerbungstraining und Soft Skills sind im ersten Quartal angesagt. Die Teilnehmenden erstellen eine Ausgabe des Onlinedossiers Journal digital und organisieren ein Pressekonferenz von A bis Z. Texten für Online-Medien, Webredaktion, Redaktionssysteme, crossmediale Konzepte, Social Media, Storytelling, Online-PR, SEO, Projektmanagement, Bewerbungscoaching und Medienrecht sind Themen im zweiten Quartal. Im Workshop Podcasts entstehen Hörbeiträge fürs Internet. In den Videoworkshops produzieren die Telnehmenden  gemeinsam ein oder mehrere Videos für echte Auftraggeber. Als Abschlussprojekt realisieren beide Lehrgänge einen crossmedialen Webauftritt mit Texten, Fotos, Social Media, Audio-Podcasts und Videos.  

Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Onlinekenntnisse erwerben oder in die Berufsfelder Pressearbeit klassisch und online wechseln will, sollte sich über die aktuellen Kurse Onlineredakteur/in Crossmedia und Pressereferent/in Crossmedia an der Journalistenakademie informieren. Jeder der beiden Kurse dauert sechs Monate und ist nach AZAV sowie BQM zertifiziert. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in mehreren kursbegleitenden Praxisprojekten. Auf www.journalistenakademie.de finden Sie eine Auswahl der Online –Dossiers, digitalen Pressemappen, Videos und Webauftritte. Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Lehrgangsende die neu erworbenen Kenntnisse. Unsere Vermittlungsquoten ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegen bei durchschnittlich 90 Prozent.

Informationen zu den aktuellen Kursen gibt es unter www.journalistenakademie.de und telefonisch unter 089 1675106.

18.10.15

Kommunizieren ist die beliebteste Tätigkeit online

Die Internetnutzung unterwegs steigt weiter: 55 Prozent der Onliner greifen auf mobile Netzinhalte zu. Dabei weisen Anwender mit mobilem Internetzugang die höchste Nutzungsintensität auf. Das ist eins der Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2015. Während die Gesamtbevölkerung dem Internet durchschnittlich 108 Minuten pro Tag widmet, sind es bei den Nutzern mobiler Endgeräte, wie Smartphones und Tablets, mit insgesamt 158 Minuten zurzeit 50 Minuten mehr.

Gleiches gilt für die Nutzungsfrequenz: So liegt die tägliche Internetnutzung bei den mobilen Anwendern mit rund 90 Prozent unverkennbar höher als bei den stationären Anwendern mit 59 Prozent.

Das Internet ist eine Universalplattform, die es dem Anwender ermöglicht, zu kommunizieren, Medieninhalte zu nutzen, zu spielen oder Transaktionen zu tätigen. Entsprechend verteilt sich die tägliche Zeit, die im Internet verbracht wird, auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder.

Auf Kommunikation entfällt 34% und damit der größte Anteil an der täglichen Nutzungszeit in der Gesamtbevölkerung. Jeweils knapp eine halbe Stunde bzw. 22% entfallen auf Informationssuche und Mediennutzung.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2015, für die im März und April dieses Jahres bundesweit repräsentativ 1.800 Erwachsene in Deutschland befragt wurden, sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift „Media Perspektiven“ (Heft 9/2015) dokumentiert und unter www.ard-zdf-onlinestudie.de abrufbar.

16.10.15

Neues Online-Dossier: Dem Glück auf der Spur


Was ist es, was Menschen antreibt, wonach sie suchen? Glück ist das Thema des neuen Dossiers der Münchner Journalistenakademie. Sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC4, Pressereferent/in Crossmedia PC4 und Videoreporter/in Crossmedia VC1 stellen sich dem Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Macht neugierig: Die Übersichtsseite des Dossiers Glück
Ratgeber wollen uns zeigen, wie das „Verweilen im Augenblick“ funktioniert. Doch macht das wirklich glücklich? Bettina Peltzers Fazit: Das Scheitern und dann wieder neu anzufangen, gehört zum Leben dazu. Für ihr Video „Von zweien die auszogen das Glück zu erforschen“ hat sie einen Glücksforscher und einen Lebenskünstler befragt. Ein hüpfendes Zwerchfell erzeugt Glückgefühle: Helga Putzer berichtet in ihrem Beitrag über Glücksyoga, dass künstliches Lachen besser funktioniert, als man eigentlich erwartet. Der Eigenversuch Glückspiel hat Claudia Donald ins Spielcasino geführt. Entstanden ist dabei ihre Reportage „Die Suche nach dem schnellen Glück“. Und im Video „Helfen ist Glück, oder?“ stellt sie Menschen vor, die Flüchtlingen und armen Menschen in München helfen.

Glück im Unglück: Benedict Hoppe-Gagliardi hat mit einer jungen Frau gesprochen, die nach einem Unfall wieder zum Glück gefunden hat. In seiner Filmkritik analysiert er „Das Glück an meiner Seite“. Als ein Paar erfährt, dass die Frau an einer schweren Krankheit leidet, die sich schnell verschlimmert, ändert sich alles. „Das richtige Gold liegt in der Tiefe“: In ihrem Porträt stellt Leonie Yesiltas einen Goldschürfer vor, der in Deutschland, den USA und Kanada nach Gold und seinem Glück sucht. Der Glücks-Ökonom Joachim Weimann vertritt in seinem gleichnamigen Buch die Meinung: „Geld macht doch glücklich“. Leonie Yesiltas hat ihn gefragt: „Kann man Glück kaufen?“. „Es gibt Dinge, die man nicht braucht“ weiß Wolfgang Thoma. In seiner Glosse wird schnell klar, warum das so ist. Und im Porträt „Ich habe noch nie eine Disco von innen gesehen“ stellt er einen Obdachlosen vor, der die Entscheidung zum Ausstieg ganz bewusst getroffen hat.

Die Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge in den journalistischen Workshops und der folgenden Dossierphase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Fast alle Fotografien wurden extra für das Dossier Glück aufgenommen und bearbeitet. Erstmals kombiniert das Dossier Onlinetexte und Videos. Die Journalistenakademie gratuliert der Redaktion zum neuen Dossier. Lob, Anregungen und Kritik sind erwünscht. Die Autorinnen und Autoren freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

9.10.15

Innovation in den Medien: 2. Auflage erschienen

Multimedia, Crossmedia, Transmedia: nicht nur von Bedeutung für den Redakteur und Reporter bei Zeitungen, im Radio und im Fernsehen, der sich um non-fiktionale Erzählweisen kümmert. Auch im fiktionalen Bereich wachsen Film, Games, Buch und Social Media immer stärker zusammen. Bevor das Drehbuch geschrieben wird, wird eine ganze Storywelt erschaffen. Und Newsgames bilden zum Beispiel die Schnittstelle zwischen Fiction und Non-fiction.

Die Buchredaktion hat die zweite Auflage von „Innovation in den Medien“ nicht nur vollständig aktualisiert, schließlich hat sich in den Bereichen neue Erzählformen, Social Media, Mobile & Co. seit der ersten Auflage sehr viel getan. Sie hat das Buch auch stark erweitert: Neu sind beispielsweise im dritten Kapitel die beiden Beiträge über Livestreaming von Christian Jakubetz und Newsgames von Henry Lai. Auch das Kapitel Unternehmensführung und Methodenkompetenz ist um zwei Beiträge erweitert worden: Anita Frey schreibt über effektive Führung, und Linette Heimrich über die Möglichkeiten, Projekte per Crowdfunding zu finanzieren.

Komplett neu ist ein Kapitel über technische Medieninnovationen, an dem sich unter anderem das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen und das Institut für Rundfunktechnik mit Beiträgen über das Digitalradio, neue Audioformate fürs Fernsehen und smarte Produktion smarter Medieninhalte in der Cloud beteiligt haben. Außerdem schreibt Dirk Schart über Anwendungsmöglichkeiten von Augmented und Virtual Reality. Die Kapitel aus der ersten Auflage sind alle erhalten geblieben und wurden teilweise komplett überarbeitet. Das PDF zum Buch kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Mehr zum Buch, Bestellmöglichkeit und Download

7.10.15

Qualitätsjournalismus: Stiftung Journalistenakademie unterzeichnet Aufruf

Einen Aufruf zum Engagement von Stiftungen für Qualitätsjournalismus haben 26 Stiftungen und Vereine verabschiedet. Damit wollen sie die Debatte um Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt weiter voranbringen und andere Stiftungen motivieren, sich zu beteiligen.

Vier Felder nennt der Aufruf, auf denen sich Stiftungen für Qualitätsjournalismus bereits engagieren und verstärkt engagieren können:
  • Journalisten- und Journalismusförderung 
  • Journalistische Glaubwürdigkeit 
  • Vertrauensmangel adressieren und Wertschätzung erhöhen 
  • Forschung und Bedarfsanalyse 
Die Stiftung Journalistenakademie, Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, hat den Aufruf  unterzeichnet.
Zur Pressemitteilung  beim Bundesverband Deutscher Stiftungen
Zum Expertenkreis beim Bundesverband Deutscher Stiftungen und zu den Unterstützern

6.10.15

Kurs zu crossmedialer Pressearbeit ab 23.10.

Crossmediale Pressearbeit parallel zum Beruf lernen und ein Zertifikat der Journalistenakademie erwerben - für Verdi-Mitglieder geht das zu einem erschwinglichen Preis: Am 23. Oktober 2015 startet in München der berufsbegleitende Pressearbeits-Lehrgang.

Der Kurs umfasst neben den Themen "PR-Konzeption" Methoden der Pressearbeit wie Pressemitteilung und Pressekonferenz sowie Online-Kenntnisse für Social Media und Suchmaschinenoptimierung. In fünf Präsenzkursen vertiefen die Teilnehmenden ihr Praxiswissen. Eine Hausarbeit am Schluss sichert den Transfer zwischen Lehrgang und Beruf.

Die Lehrpläne im Einzelnen mit allen Terminen 2015/16 stehen auf www.journalistenakademie.de als PDF. Ein Lehrgang kostet 3.500 Euro, Verdi-Mitglieder erhalten 50 Prozent Rabatt auf den kompletten Lehrgang. Ratenzahlung ist möglich. Alle Seminare können auch einzeln gebucht werden. Mehr dazu

5.10.15

Neu: Ratgeber für den Bürgerdialog

Bürgerinnen und Bürger bestehen heute auf ihrem Mitspracherecht. Deshalb ist es für Öffentlichkeitsarbeiter besonders wichtig die Kommunikationskanäle zu kennen, die nötig sind, um möglichst alle Bürger gleichwertig und umfangreich über anstehende Entscheidungen zu informieren und sie bestmöglich einzubinden.

Schwerpunkt von Band 2 aus der Reihe "Kommunale Themen kommunizieren" ist der Bürgerdialog. Das neue Buch von Gisela Goblirsch zeigt mit Website, Social Media sowie den klassischen Formen alle Kanäle der Kommunikation - mit Ausnahme der Bürgerversammlung (also der direkten, persönlichen Ansprache der Bürger). Es wendet sich an alle verantwortlichen Gestalter im Umfeld des Bürgerdialogs und ist ab 6. Oktober 2015 lieferbar. Hier kann man es für 29,90 Euro versandkostenfrei bestellen