26.3.16

PreCon: Wie neue Technologien die Medien verändern

HTWK Leipzig und Universität Leipzig laden gemeinsam zur Pre-Conference „Technische Innovationen – Medieninnovationen?“

Von Newsgames über Videoschnitt-Apps bis hin zu interaktiven Kurzfilmen: Die Themenpalette am 30. März in der Universität Leipzig ist breit gefächert. In 24 Referaten untersuchen die Vortragenden neue mediale Darstellungsformen in Presse, Radio, Lokalfernsehen und Internet sowie in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, veränderte Nutzungsgewohnheiten und die Folgen für die Journalistenausbildung.

Im Anschluss treffen sich rund 500 Kommunikations- und Medienwissenschaftler zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK). Zum ersten Mal gibt es dazu eine Pre-Conference, gemeinsam organisiert von der Fakultät Medien der HTWK Leipzig und dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Unter der Überschrift „Technische Innovationen – Medieninnovationen“ versammeln sich am 30. März Wissenschaftler und Studierende aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich in Leipzig. Veranstaltungsort ist, genau wie für die DGPuK-Jahrestagung, das Hörsaalgebäude der Universität.

Die DGPuK-Jahrestagung findet jährlich in wechselnden Städten statt. 2016 feiert die DGPuK 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland. An der Universität Leipzig gründete Karl Bücher 1916 das erste Institut für Zeitungskunde in Deutschland und legte damit den Grundstein für die akademische Journalistenausbildung. Dies war Anlass für die Professorinnen Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig) und Cornelia Wolf (Universität Leipzig), eine Vor-Konferenz zu aktuellen technischen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die Medienwelt ins Leben zu rufen.

Facebookseite der Pre-Conference
Hintergrund zur Pre-Conference
Anmeldung über die Website der DGPuK zu Tagung und Pre-Conference

6.3.16

Wettbewerb für Journalisten: Alternativer Medienpreis 2016


Engagiert, anspruchsvoll, überzeugend
Wettbewerb für Journalisten: Alternativer Medienpreis 2016 

Bewerbungsschluss ist Donnerstag, 31. März 2016

Er würdigt die Arbeit kritischer Neu- und Querdenker unter den Medienschaffenden: der Alternative Medienpreis. In diesem Jahr vergeben ihn die Nürnberger Medienakademie und die Stiftung Journalistenakademie zum 17. Mal. Ausgezeichnet werden je zwei journalistische Beiträge aus den vier Kategorien Internet, Print, Audio und Video. Der Verein „Die Zweite Aufklärung“ stiftet zum fünften Mal den Sonderpreis Medienkritik für einen Beitrag, der zu Medien, deren gesellschaftlicher Wirkung oder deren Irrwegen kritisch Stellung bezieht. Alle neun Medienpreise sind mit je 500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 13. Mai 2016 in der Nürnberger Akademie statt. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2016.
Bewerben berim Alternativen Medienpreis: www.alternativer-medienpreis.de
Euthanasieopfer, Flüchtlinge, die Zukunft unseres Planeten, die Ankunft türkischer Gastarbeiter in Deutschland, jüdische DP Lager und Gemeinden in der US Zone nach 1945 sowie
mehrsprachige Musical-Projekte für Kinder: Davon handelten die im Vorjahr ausgezeichneten Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Onlinebeiträge. Sie stammen von Journalisten, die genau hinsehen, auch wenn ein Thema unbequem oder nicht Medienmode ist. Wettbewerbsbeiträge von Menschen, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, kritisch durchleuchten und der Öffentlichkeit zugänglich machen, wünscht sich die Jury für den Alternativen Medienpreis..

Die Jury akzeptiert beim Wettbewerb Beiträge aus nichtkommerziellen Medien ebenso wie aus etablierten Medien. Größtmögliche Freiheit haben die Autoren bei der Wahl von Form, Format und Thema der Publikationen. Informationen und das verpflichtende Online-Anmeldeformular für den Wettbewerb finden sich auf www.alternativer-medienpreis.de. Die Beiträge können online oder per Post an die Stiftung Journalistenakademie, Alternativer Medienpreis, Arnulfstr. 111-113, 80634 München, info@journalistenakademie.de eingereicht werden.

Der Alternative Medienpreis fördert kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum: Themen und Ansätze, die von kommerziellen Medien vernachlässigt werden, bekommen so mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Er steht in der Tradition des Graswurzeljournalismus der 70er und 80er Jahre. Damals entstanden Stadtzeitungen, nichtkommerzielle Lokalradios und Computernetzwerke von unten. Das Ziel war Gegenöffentlichkeit. Diese Art des Journalismus hat durch Blogger und Social Media neue Aktualität erlangt. Der Alternative Medienpreis wurde erstmals im Jahr 2000 verliehen und wird 2016 zum 17. Mal ausgeschrieben.

Weitere Informationen zum Alternativen Medienpreis:
Prof. Dr. Gabriele Hooffacker und Irene Stuiber, Stiftung Journalistenakademie
Tel. +49 89 16 75 106, Fax +49 89 13 14 06, info@journalistenakademie.de
Peter Lokk, Nürnberger Medienakademie e.V., Tel. +49 911 43 58 67,
medienakademie@link-m.de, www.alternativer-medienpreis.de