28.5.17

30 Beiträge nominiert für Alternativen Medienpreis / Verleihung am 2. Juni


Alternativer Medienpreis 2017: 30 Wettbewerbsbeiträge aus den Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik sind nominiert
Die feierliche Preisverleihung findet am 2. Juni um 20 Uhr in der Nürnberger Akademie statt.


Der Alternative Medienpreis wird 2017 in den neuen Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik verliehen. Aus 190 Einsendungen hat die Vorjury 30 ausgewählt. Aus diesen Nominierungen benennt die Jury jeweils einen Preisträger pro Kategorie. Jury-Mitglieder sind unter anderem der Nürnberger Journalist Klaus Schrage, der Eichstätter Journalistik-Professor Klaus Meier und der Filmemacher Malte Burdekat.
Die neuen themenorientierten Kategorien des Alternativen Medienpreises: Ideal für crossmediale Beiträge
Nominiert ist in der Kategorie Medienkritik etwa das Online-Projekt Hoaxmap.org, das Falschmeldungen über Flüchtlinge aufdeckt, oder in der Kategorie Leben der Longread „Aufwachsen als Flüchtlingskind“. Dominik Leitner hat sich vorgenommen, 365 Tage lang jeden Tag eine gute Nachricht zu bloggen, und hat es mit seinem Projekt „365 gute Dinge“ zur Nominierung in der Sparte Zukunft gebracht. In der Kategorie Vernetzung wurde der feministische Bot Judith Botler nominiert – der Name spielt auf eine berühmte feministische Wissenschaftlerin an. „Ramstein – das letzte Gefecht“ heißt der Film von Norbert Fleischer, der sich kritisch mit Kriegsvorbereitungen der NATO befasst. Er wurde in der Sparte Macht nominiert. In der Kategorie Geschichte hat es das interaktive Multimedia-Projekt „Kein Raum für rechts“ unter die nominierten Beiträge geschafft.

Der Alternative Medienpreis wird am 2. Juni bereits zum 18. Mal in Nürnberg verliehen. In jeder Kategorie gibt es 500 Euro zu gewinnen. Die Nürnberger Medienakademie organisiert den Preis gemeinsam mit der Stiftung Journalistenakademie, dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg, der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju), Kommunikation und neue Medien, Die Zweite Aufklärung und weiteren Unterstützern. Die Preise werden am 2. Juni um 20 Uhr im Bildungszentrum der Stadt Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz, 2, 90403 Nürnberg, Raum 4,24 (Orangerie, vierter Stock) vergeben. Durch die Preisverleihung führt Peter Lokk von der Nürnberger Medienakademie.

El Loco Motivo überzeugt mit südamerikanischen Klängen und einem Hauch von Balkanrhythmen.
Hannah Weimel, Sophie Klitschke und Bettina Möller von El Loco Motivo sorgen für den musikalischen Rahmen. Loco und motiviert begeistern sie das Publikum mit heißen südamerikanischen Klängen und einem Hauch von Balkanrhythmen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung auf www.alternativer-medienpreis.de wird gebeten.

Pressetermin: Am 2. Juni findet im Bildungszentrum Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz, 2, 90403 Nürnberg, Raum 3.01 (dritter Stock) um 13 Uhr ein Get together mit den Preisträgern statt . Dabei besteht Gelegenheit für Fotos und Interviews. Die nominierten Beiträge stehen auf http://www.alternativer-medienpreis.de/nominierungen-2017/ und können dort gesichtet werden.

Informationen zum Alternativen Medienpreis:
Prof. Dr. Gabriele Hooffacker und Irene Stuiber, Stiftung Journalistenakademie
Tel. +49 89 16 75 106, Fax +49 89 13 14 06, info@journalistenakademie.de
Peter Lokk, Nürnberger Medienakademie e.V., Tel. +49 911 43 58 67,
medienakademie@link-m.de, www.alternativer-medienpreis.de

12.5.17

Gehälter der Online-Branche

In der Onlinebranche sind in den vergangenen Jahren viele neue Berufe entstanden. Einige davon ermöglichen Quereinsteigern gute Chancen. Doch wie viel verdient man eigentlich als Content Manager, Grafiker oder Softwareentwickler? Das Vergleichsportal Gehalt.de hat Gehaltsdaten von Beschäftigten der Onlinebranche ausgewertet und für sieben verschiedene Berufe den Medianwert ermittelt.

Quelle und weiterführende Informationen

29.4.17

Migranten helfen Geflüchteten: Pressekonferenz am 4. Mai 10.30 Uhr

Einladung zur Pressekonferenz am
Donnerstag, 4. Mai 2017, 10.30 Uhr, PresseClub, Tal 12/II, 80331 München 


Samo.fa-Aktionstag „Gemeinsam hier“: Migranten helfen Geflüchteten
Münchner Migrantenvereine laden zum interkulturellen Fest ins Feierwerk
Samo.fa unterstützt Ehrenamtliche, die sich für Geflüchtete einsetzen. Der Aktionstag bietet Kultur zum Mitmachen: von der Jamsession der Kulturen bis hin zu Konzert und Tanz.


Wie kann Flüchtlingsarbeit gelingen angesichts der vielen Menschen, die zu uns kommen? Ohne Ehrenamtliche können wir das nicht schaffen. Die besten Brückenbauer sind Menschen, die aus dem Kulturkreis der Ankommenden stammen. Sie kennen die Sprache und die Probleme Geflüchteter, oft aus eigener Erfahrung. Einen Einblick geben wir auf der Pressekonferenz am 4. Mai im Presseclub.
Kultur verbindet: Der Samo.fa-Aktionstag am 13. Mai ist ein Treffpunkt für Einheimische und Angekommene
Um auf die ehrenamtliche Arbeit aufmerksam zu machen, veranstaltet MORGEN, das Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen, einen kulturellen Aktionstag am 13. Mai im Orangehouse des Feierwerk, Hansastr. 41. Bei einem bunten Programm aus Musik und Tanz präsentieren Münchner Vereine und Initiativen ihre Arbeit. Im Mittelpunkt steht Samo.fa, ein deutschlandweites Projekt zur Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit.

Über Samo.fa, MORGEN und den kulturellen Aktionstag informieren bei der Pressekonferenz: Friederike Junker, Geschäftsführerin MORGEN e.V. und Projektleiterin Samo.fa München
Paulo Cesar dos Santos Conceição, Projektkoordinator Samo.fa München
Firouz Bohnhoff, Mitbegründerin von Yalla Arabi, einer Münchner Initiativgruppe, die sich für die arabische Kultur und Sprache einsetzt
Yosief Embaye, Vorstandsmitglied MORGEN e.V., Mitbegründer Eritreische Union e.V.
Mahbuba Maqsoodi, Gründerin Verein Afghanische Frauen in München AFM e.V.

Die digitale Pressemappe mit Porträts, Interviews, Bildmaterial und Hintergrundinformationen finden Sie ab Donnerstag, 4. Mai, 14:00 Uhr, unter www.journalistenakademie.de/presse. Die Journalistenakademie unterstützt das Netzwerk MORGEN bei der Pressearbeit. Anmeldung zur Pressekonferenz unter presse17.journalistenakademie@gmail.com oder per Fax 089 13 14 06.

Pressekontakt: Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG, Projektteam MORGEN, Arnulfstraße 111-113, 80634 München, Tel.: 089 130 132 56, Fax: 089 13 14 06, presse17.journalistenakademie@gmail.com

15.4.17

Ortstermin: Frühjahrs-Pressekonferenz der Bayerischen Bauwirtschaft

Frühjahrs-Konjunktur-Pressekonferenz der Landesvereinigung Bauwirtschaft Bayern
Teilnehmerinnen der Journalistenakademie informierten sich und gaben fachkundiges Feedback zur Veranstaltung im PresseClub 


Im Rahmen des Seminars „klassische Pressearbeit“ nahmen die Teilnehmerinnen der Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC10 und Pressereferent/in Crossmedia PC10 am 11. April 2017 an  der Frühjahrs-Pressekonferenz der Bayerischen Bauwirtschaft teil und analysierten den Ablauf. Eingeladen hatte Alexander Tauscher, der die Pressekonferenz im PresseClub München moderierte.
Auf dem Podium von links: Hans Auracher, Alexander Tauscher, Simon Rehm
Der Sprecher des Verbandes, Hans Auracher, präsentierte aktuelle Konjunkturdaten und gab einen Ausblick auf die berufliche Ausbildung im Bau- und Ausbaugewerbe. „Bau ist die Konjunktur-lokomotive Bayerns“, so der Vorsitzende der Landesvereinigung. Die Umsätze Im Wohnungsbau stiegen im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Ziel der Landesvereinigung sei es, aufgrund des Nachwuchsmangels in Deutschland, junge Menschen für Handwerksberufe zu begeistern. Der 23jährige Simon Rehm – Zimmerer-Weltmeister 2015 – ist begeistert von seiner Profession: „Mein Beruf ist zum Hobby geworden“, sagte der Handwerker auf Fragen der Journalisten. „Selbst etwas zu gestalten, gibt Sinn und Zufriedenheit im Leben“, ist Verbandssprecher Hans Auracher überzeugt.
Teilnehmerinnen der Journalistenakademie: Eva Schatz, Nina Stenberg, Julia Rank, Sinje Krieger-Pflaume
Für die angehenden Journalistinnen bot die Pressekonferenz einen praktischen Einblick in den Arbeitsalltag der Medienschaffenden. Sie nahmen die einzelnen Bestandteile der Veranstaltung genau unter die Lupe: Pressematerialien, Ablauf und Moderation. Peter Lokk, Dozent und Geschäftsführer der Journalistenakademie,  ist mit der Exkursion sehr zufrieden: „Hier lernen die Teilnehmerinnen praktische Medienarbeit am konkreten Beispiel.“

29.3.17

Gestern. Heute. Morgen. Das Dossier zum Thema Wandel.

Wandel ist Leben. Und betrifft uns alle. Jeden Tag. Veränderung beflügelt, bedrängt, bereichert. Wir haben uns begeistern und berühren lassen von den Wandel-Geschichten der Menschen, die wir für unser Dossier besucht haben. Die Teilnehmerinnen der Lehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC10 und Pressereferent/in Crossmedia PC10 an der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker haben mit „Wandel“ ein anspruchsvolles Thema und für die Beiträge unterschiedliche journalistische Darstellungsformen gewählt.
Wandel ist Leben. Was dazu gehört, erfährt man im neuen Dossier der Journalistenakademie zum Thema Wandel.
Ein Leben über den Dimensionen Zeit und Raum bedeutet, die Eigenschaften eines friedvollen Kriegers zu besitzen: Mut, Entschlossenheit, Weisheit, Klarheit. Verlieren wir unsere Werte? Ein Ordensoberer nimmt Stellung zum Wertewandel der Gesellschaft aus christlicher Sicht. Wenn der Vorhang erwacht: Nicolas Stemanns Umsetzung des Theaterklassikers Der Kirschgarten von Anton Tschechow ist eine pessimistische Zeitdiagnose. Knapp 500 Jahre Zeitgeschehen liegen hinter ihm: Der alte Südfriedhof - Zeuge des Wandels.
Knapp 500 Jahre Zeitgeschehen liegen hinter ihm: Der alte Südfriedhof - Zeuge des Wandels.
Vier kreative Künstlerinnen folgen ihrer Vision: Schmuckdesign im Schlachthofviertel. Für die Liebe die eigene Heimat verlassen. 13.600 Km in ein neues Leben gibt einen kurzen Einblick in den Weg eines Südafrikaners. Verrückt oder unglaublich gut. Der Franzose um die Ecke macht ein Stück Frankreich in München erlebbar. Schönheit aus dem Norden verkauft eine Finnin in Bayern.
Schönheit aus dem Norden verkauft eine Finnin in Bayern.
Jedes Jahr werfen wir ein Drittel der Nahrungsmittel in den Müll. Die Lebensmittel-Retter versuchen die Verschwendung zu reduzieren. Toasten statt wegwerfen - so lautet das Motto von Bäcker Heinrich Traublinger. Er verkauft in seiner Reste-Filiale „Gutes von gestern“. Zero-Waste in München: „Ohne“ ist der erste verpackungsfreie Supermarkt in München.
Spuren des Klimawandels im Kleingarten schildert, wie der Schrebergarten Raum für Ruhe und Erholung bietet.
Spuren des Klimawandels im Kleingarten schildert, wie der Schrebergarten Raum für Ruhe und Erholung bietet und unser ökologisches Bewusstsein stärkt. Klimawandel in Münchener Schrebergärten: Pflanzen- und Naturschutz für einen biologisch gepflegten Garten. Baumschnitt für bessere Luft: Januar und Februar ist die Zeit für den Frühjahrsschnitt, er leistet einen wertvollen Beitrag zu besserer Luft. In Grünwald fährt man Mit dem Porsche zum Bauernmarkt um die Ecke. Trotzdem ist der Nobelvorort ein Vorbild für saubere Energie.
Im Labyrinth der Bücher riecht es nach altem Papier.
Im Labyrinth der Bücher riecht es nach altem Papier. Viele antiquarische Buchhändler müssen sich Amazon und Internet beugen. Subkultur Hörspiel im Wandel der Digitalisierung: Deutschland gilt als Hörspiel-Mekka. Aber selbst hier fristet es ein Nischendasein und die Herausforderungen in der digitalen Welt sind groß. Wie ein kleines Independent-Label akustische Kinofilme für Erwachsene produziert, erfährt man in der Reportage: Unerhört gut: Die Hörspiele von Lindenblatt Records.

Die sechs Autorinnen haben ihre Beiträge in den journalistischen Unterrichtseinheiten und der folgenden Dossier-Phase entwickelt. Alle Texte wurden sorgfältig gegengelesen. Fast alle Fotografien wurden extra für das Dossier Wandel aufgenommen und bearbeitet. Das mit WordPress gestaltete Dossier ist in Punkto Gestaltung auf dem neuestem Stand und lesefreundlich aufgebaut. Die Autorinnen der Journalistenakademie freuen sich auf Feedback zu ihren Beiträgen!

17.3.17

Sim Games: Wo Gamer arbeiten

"Serious Games und Sim Games haben inhaltlich und technisch eine große Nähe zu Simulation und industriellen Anwendungen", schreibt Wolfgang Höhl. In transmedialen Projekten zeige sich die Nähe zwischen Games, Film, TV und Web. Aber auch in den Ingenieurwissenschaften, zum Beispiel Baukonstruktion, Architektur, Automotive, Aviation und in den Life Sciences werden interaktive Oberflächen und die Echtzeitsimulation eingesetzt.


Simulation hilft, die üblicherweise hohen Kosten im Produktionsbereich durch bessere Vorbereitung im Pre-Development zu senken. Open Innovation kann man als „dritte Evolutionsstufe der arbeitsteiligen Organisation“, als Erweiterung der bereits vorhandenen Instrumente und Maßnahmen, betrachten.

Der Münchner Informatiker Wolfgang Höhl hat diesen Beitrag zu Sim Games per Open Access zur Verfügung gestellt. Er wurde erstmals publiziert in "Ringvorlesung Games" (ebenfalls komplett als PDF frei verfügbar).

2.3.17

Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2017 läuft bis 31. März


Anspruchsvolle Anlässe, fundierte Recherche, themengerechte Umsetzung:
Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2017 läuft
Bis zum 31. März 2017 können sich Journalistinnen und Journalisten bewerben


Nürnberg, 2. März 2017. Für den aktuellen Wettbewerb um den Alternativen Medienpreis 2017 sucht die Jury Journalistinnen und Journalisten, die unsere Welt kritisch und aus einer ungewohnten Perspektive betrachten. Es braucht Mut, die Welt mit anderen Augen zu sehen, Missstände aufzudecken und über Unrecht zu berichten. Für den Alternativen Medienpreis können sich Medienschaffende in den sechs Kategorien Macht, Geschichte, Leben, Vernetzung, Zukunft und Medienkritik bewerben. Ob Print, Film, Hörfunk, Internet, Blog oder Crossmedia – jede Art von Beitrag ist willkommen. Die Besten werden beim Alternativen Medienpreis gekürt. In diesem Jahr vergeben ihn die Nürnberger Medienakademie und die Stiftung Journalistenakademie zum 18. Mal. Der Verein „Die Zweite Aufklärung“ stiftet dabei zum sechsten Mal den Sonderpreis Medienkritik. Alle sechs Medienpreise sind mit je 500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 2. Juni 2017 in der Nürnberger Akademie statt. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.
Die Kategorien beim Alternativen Medienpreis: Macht, Geschichte, Leben, Vernetzung, Zukunft und Medienkritik
Medienprojekte von und für Flüchtlinge wie der Blog „Blicktausch“ oder das Referee Radio Network, die Rolle der Firma Kühne und Nagel im Dritten Reich und was passiert, wenn Zeugenschutzprogramme scheitern: Davon handeln die im Vorjahr ausgezeichneten Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Onlinebeiträge. Sie schildern das Leben einer Zeitzeugin nach dem Überleben im KZ, stellen eine jüdisch-moslemische WG vor und analysieren die Kampagne „Facebook rettet die Welt“. Die Beiträge stammen von Journalistinnen und Journalisten, die genau hinsehen, gerade wenn ein Thema unbequem ist. Wettbewerbsbeiträge, die kompetent gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, kritisch durchleuchten und themengerecht aufbereiten, wünscht sich die Jury für den Alternativen Medienpreis 2017.

Die Jury akzeptiert beim Wettbewerb Beiträge aus nichtkommerziellen Medien ebenso wie aus etablierten Medien. Größtmögliche Freiheit haben die Autoren bei der Wahl von Form, Format und Thema der Publikationen. Informationen und das verpflichtende Online-Anmeldeformular für den Wettbewerb finden sich auf www.alternativer-medienpreis.de. Die Beiträge können online oder per Post an die Stiftung Journalistenakademie, Alternativer Medienpreis, Arnulfstr. 111-113, 80634 München, info@journalistenakademie.de eingereicht werden. (2307 Zeichen)

Der Alternative Medienpreis fördert kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum: Themen und Ansätze, die von kommerziellen Medien vernachlässigt werden, bekommen so mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Er steht in der Tradition des Graswurzeljournalismus der 70er und 80er Jahre. Damals entstanden Stadtzeitungen, nichtkommerzielle Lokalradios und Computernetzwerke von unten. Das Ziel war Gegenöffentlichkeit. Diese Art des Journalismus hat durch Blogger und Social Media neue Aktualität erlangt. Der Alternative Medienpreis wurde erstmals im Jahr 2000 verliehen und wird 2017 zum 18. Mal ausgeschrieben.

26.2.17

Start 24.4.2017: LG Onlineredakteur/in und Pressereferent/in Crossmedia


Am 24. April 2017 startet die Journalistenakademie in München die neuen Fachlehrgänge Onlineredakteur/in Crossmedia OC11 und Pressereferent/in Crossmedia PC11. Wer als Journalist oder Akademiker mit Medienerfahrung Wissenslücken schließen, fundierte Online- und Social-Media-Kenntnisse erwerben oder in das Berufsfelder Pressearbeit online wechseln will, kann mit den crossmedialen Fachlehrgängen der Journalistenakademie seine Chancen am Arbeitsmarkt zielgerichtet verbessern.

Pressekonferenz 'Lange Nacht des Menschenrechtsfilms': Anna Falkenberg, Daniel Tapia Montejo und Marko Junghänel
Jeder der beiden Lehrgänge dauert sechs Monate und ist nach AZAV zertifiziert. Der Fachlehrgang Onlineredakteur/in Crossmedia OC11 hat die Maßnahmenummer 843 1346 2014, der Fachlehrgang Pressereferent/in Crossmedia PC11 die Maßnahmenummer 843 1343 2014. Die Lehrgänge kombinieren Fachunterricht mit redaktioneller Praxis. Aktuelle Referenzen und Arbeitsproben erwerben die Teilnehmenden in den kursbegleitenden Praxisprojekten. Beispiele der Online-Dossiers, digitalen Pressemappen, Videos und Webauftritte finden sich im Blog der Journalistenakademie unter http://journalistenakademie.blogspot.de/

Das journalistische Dossier zum Thema ANDERS schildert Wissenswertes aus ungewöhnlichen Perspektiven
Wer sich über die praxisorientierte Arbeit unserer Fachlehrgänge der letzten Monate informieren will, findet hier ausgewählte Praxisprojekte der Journalistenakademie:
Das journalistische Dossier ANDERS der aktuellen Fachlehrgänge mit vielen spannenden redaktionellen Beiträgen zum Thema „Anders“, veröffentlicht im Januar 2017
Die digitale Pressemappe zur Pressekonferenz „Bei Menschenrechtsverletzungen: Nicht wegschauen – hinsehen!“ am 31. Januar 2017 im PresseClub München im Vorfeld der Langen Nacht des Menschenrechts-Films am 8. Februar 2017 im Münchner ARRI-Kino

Im Netzwerk MORGEN kooperieren 54 Migrantenorganisationen. Sunu Dome e.V. ist im Februar 2017 Verein des Monats

Den Relaunch des Webauftritts www.morgen-muenchen.de des Netzwerks Münchner Migrantenorganisationen MORGEN, in dem sich 54 Mitgliedsvereine aus unterschiedlichsten Kulturen für eine vielfältige und tolerante Zivilgesellschaft einsetzen, veröffentlicht im Oktober 2017
Den Videofilm „Trimediales Arbeiten - PULS erklärt wie es geht, veröffentlicht im Januar 2017: Die Redaktion PULS zeigt, wie sie innerhalb des BR die Verzahnung von Radio, TV und Online umsetzt.

Aktuelles Video: Die Redaktion PULS zeigt, wie sie innerhalb des BR die Verzahnung von Radio, TV und Online umsetzt.
Das detaillierte Zertifikat bestätigt den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss die neu erworbenen Kenntnisse. Unsere Vermittlungsquote ein halbes Jahr nach Lehrgangsende liegt bei 80 bis 90 Prozent. Informationen gibt es unter http://www.journalistenakademie.de/index.php?p=253

Das Team der Journalistenakademie berät und gibt Tipps bei der Auswahl des richtigen Lehrgangs. Informationen im Internet unter www.journalistenakademie.de und telefonisch unter 089 1675106.

5.2.17

Rückblick: Pressekonferenz zur Langen Nacht des Menschenrechts-Films


Rückblick: Pressekonferenz zur Langen Nacht des Menschenrechts-Films in München
Filmnacht mit den Preisträgerfilmen im ARRI-Kino am 8. Februar, 19 Uhr, ist ausgebucht


Podiumsgast Marko Junghänel zeigte sich nach der Pressekonferenz im Vorfeld der Langen Nacht des Menschenrechts-Films zufrieden: „Die große Resonanz freut mich sehr.“ Die Stiftung Journalistenakademie hatte am Dienstag, 31.1.2017, in den PresseClub München geladen und der Gesamtkoordinator des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises konnte den anwesenden Pressevertretern mitteilen: „Die 400 Plätze sind fast ausgebucht.“

Vor dem Ansturm: Der Pressetisch bei der Pressekonferenz am 31.01.2017
Zuvor hatte Junghänel ein Plädoyer für die Relevanz filmischer Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen gehalten: „Kein Diktator wird unseretwegen abdanken, aber man muss dafür kämpfen, dass solche Dinge im Gespräch bleiben. Außerdem kann man jemanden, der in der Öffentlichkeit ist, nicht so leicht verschwinden lassen.“ Begeistert lobte Junghänel die prämierten Filmemacher: „Sie verstehen sich als Chronisten, wollen aber auch selbst aktiv werden. Am meisten beeindruckt mich die Beharrlichkeit der Filmemacher, die ihre Protagonisten zum Teil über Jahre begleiten.“

Die Podiumsgäste von links: Daniel Tapia Montejo, Marko Junghänel
Besonderer Schwerpunkt der Pressekonferenz war das Thema "Verschwinden lassen kritischer Bürger", das zwei der sechs ausgezeichneten Filme anhand eines aktuellen Falls aus Mexiko aufgegriffen hatten. Filmemacher Oliver Stiller, per Skype zugeschaltet, ging in seinem Kurzfilm „Esperanza 43“ dem mysteriösen Verschwinden einer Gruppe von Studenten auf den Grund. Über den Preis freut er sich auch im Namen der mexikanischen Bevölkerung. „Es ist wichtig für die Menschen, dass jemand hinsieht. Sie hoffen auf Impulse aus dem Ausland, um die Fälle aufzuklären.“ Der seit jeher Mexiko-affine Stiller stellte nach dem Vorfall eine Veränderung der Stimmung im Land fest. „Dem wollte ich nachspüren und ein Porträt über eine Familie drehen – aber dann waren da plötzlich viel mehr Familien. Jeder meiner Gesprächspartner hatte nach einiger Zeit Tränen in den Augen. Aber trotzdem war da immer auch Hoffnung.“ Der Regisseur glaubt fest an eine Aufklärung des Falles.


Preisträger Oliver Stiller im Gespräch mit Moderatorin Anna Falkenberg

Die Hintergründe zu der Menschenrechtslage in Mexiko erläuterte Daniel Tapia Montejo, Mexiko-Referent beim Ökumenischen Büro München für Gerechtigkeit und Frieden. Seine Erklärung dafür, dass so viele Menschen einfach „verschwinden“ konnten, ist so simpel wie schockierend: „Staat und mafiöse Strukturen arbeiten zusammen. Nach Tätern wird nur dort gesucht, wo man ohnehin nichts finden wird. Eine Hand wäscht die andere, und beide Hände waschen das Gesicht.“ Die Lage der Bevölkerung beschrieb er als „gelernte Machtlosigkeit“ und ergänzt: „Gewalt und Straflosigkeit führen zu mehr Gewalt – ein Teufelskreis.“ Auch Montejo sieht den Fall der 43 Studenten als Wendepunkt: „Durch diesen Vorfall sind der Gesellschaft die Schuppen von den Augen gefallen. Die Menschen sind sich jetzt ihrer Rechte bewusst geworden.“

Podiumsgast Daniel Tapia Montejo, Ökumenisches Büro München für Gerechtigkeit und Frieden
Nach der gelungenen Pressekonferenz blicken die Veranstalter der Langen Nacht des Menschenrechts-Films am 8. Februar (19:00 Uhr) im ARRI-Kino zuversichtlich entgegen. Die Filmnacht ist ausgebucht. Interessierte können sich auf die Warteliste setzen lassen (ohne Gewähr). Kontakt dazu unter muenchen@menschenrechts-filmpreis.de Porträts der ausgezeichneten Filmemacherinnen und Filmemacher, Interviews und Hintergrundtexte bringt die digitale Pressemappe unter www.journalistenakademie.de/presse/langenacht Sie stellt auch den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis, die aktuellen Preisträger und die Jury vor. 

Autor: Alexander Karl, Projektteam Lange Nacht des Menschenrechtsfilms
Fotos: Brigitte Tacke und Adalbert Zehnder, Projektteam Lange Nacht des Menschenrechtsfilms